Erleben Sie das „Schiefe Haus“ in Wernigerode und testen Sie ihren Gleichgewichtssinn.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: 2,00 Euro

Historie

Das MUSEUM SCHIEFES HAUS in Wernigerode liegt direkt hinter dem mehr als 500 Jahre alten Rathaus an der Klintgasse. Auf dem Klint (kleine Anhöhe) ist die Stadt Wernigerode vor rund 1000 Jahren gegründet worden.

Das Haus wurde um 1680 als Walkmühle der Tuchmacher an der Stelle einer alten Mühle erbaut, die schon im 13. Jahrhundert urkundlich genannt wird. Das Wasserrad wurde durch einen Mühlgraben aus dem Zillierbach gespeist. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Mehl-Mühle, gegen 1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Jahrelang nutzte die Stadtverwaltung das Haus als Verwaltungssitz.


2010 bis 2012 veranlasste die Stadt Wernigerode die denkmalgerechte Sanierung und den Ausbau zum Museum. Das Haus wurde der Kulturstiftung Wernigerode zur Nutzung übergeben.

Die Kulturstiftung ist Träger des MUSEUM SCHIEFES HAUS. Sie pflegt, bewahrt und zeigt Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wernigerode. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Malerei, Grafik und Buchkunst in der Stadt Wernigerode zu fördern, Künstlernachlässe zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Künstler zu unterstützen sowie zusätzliche Attraktionen für Wernigeröder und ihre Gäste in der Innenstadt zu schaffen. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

Dauerausstellungen

Paul Renner

Der junge Paul Renner studierte Malerei in Ber­lin, München (Debschitz-Schule) und Karlsruhe. 1910 wurde er in den Deutschen Werkbund berufen. 1925 bis 1926 lehrte er an der Frank­furter Kunstschule Werbegrafik und Typografie. 1926 leitete er die Grafischen Berufsschulen in München, wo er 1927 die Direktion der Meis­terschule für Deutschlands Buchdrucker über­nahm.

 

Ende 1932 veröffentlichte ein Schweizer Verlag eine Streitschrift Renners für die Moderne, die in Deutschland bereits keinen Verleger mehr ge­funden hatte.[1] Im April 1933 wurde Renner von den Nazis verhaftet und aus seinem Amt entlas­sen. Im Mai 1933 emigrierte er in die Schweiz.

 

In den 1920er Jahren wurden einige geome­trische Schriftschnitte beliebt. Eine der bekann­testen ist die serifenlose Futura. Die Futura hat 15 Schriftschnitte, Variationen von Futura light bis Futura Display. Keine der weiteren von Renner entworfenen Schriftarten erreichte an­nähernd die Bedeutung von Futura.

Karl Bloßfeldt

In der Geschichte der Fotografie ist Karl Bloßfeldt eine einzigartige Persönlichkeit. Anders als die Arbeiten seiner berühmten Zeitgenossen entstanden seine Aufnahmen ursprünglich nicht als autonome Fotografien, sondern als Lehrmaterial an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Voraussetzung seines ungewöhnlich sensiblen fotografischen Zugriffs auf die Natur war einerseits die enge Verbindung zur natürlichen Lebenswelt seiner Heimat im Harz und andererseits seine Ausbildung als Modelleur floralen Schmucks. Sein Lehrer, Professor Moritz Meurer, nahm ihn als jungen Mann mit auf Reisen in den Mittelmeerraum, um die natürlichen Vorbilder der griechischen und römischen antiken Ornamentik zu studieren. Diese von Gottfried Semper inspirierte Rückkehr zu den Ursprüngen der Kunst, ihrer Materialien und Formen entstand in einer Zeit, als die Architektur und in ihrem Gefolge das Kunstgewerbe kurz davor standen, die mehr als 2000-jährige ornamentale Tradition zu beenden. Nicht nur in Wien agitierte Adolf Loos mit seiner Schrift „Ornament und Verbrechen“ von 1908 gegen das Ornament, sondern auch der neue Vorgesetzte Karl Blossfeldts an der Unterrichtsanstalt, Bruno Paul. Bruno Paul sah in Karl Blossfeldt und dessen Lehre an Hand floraler Vorlagen, vermittelt durch die Fotografie, ein Relikt jener Kunst, die wir heute als Historismus und Jugendstil kennen. Eine Absetzung Karl Blossfeldts gelang ihm dennoch nicht und so konnte Blossfeldt trotz aller Schikanen bis 1930 als Lehrer und später als Professor weiterarbeiten und er konnte vor allen Dingen eins: sein Lehrmaterial, die vergrößerten Aufnahmen von Pflanzenteilen, weiter ausbauen.

 

Karl Blossfeldt wurde in Schielo bei Harzgerode im Harz geboren.

 

Erfinder der Makro-Fotografie – fotografierte Pflanzen und Pflanzenteile eigentlich als Anschauungsmaterial – auch künstlerisch sehr anspruchsvoll und ästhetisch Urformen der Kunst – seit 2000 Jahren von den Ägyptern für Bauwerke benutzt.
Es ist ein besonderer Blick auf die einfachen Dinge unserer Umgebung.

Friedrich Maesser

Im Erdgeschoß zeigen wir Fotografien ab 1860 aus der Stadt Wernigerode. Die Originalfotos sind nur etwa 20 x 15 cm groß. Sie zeigen viele Gebäude und Straßen, die heute stark verändert sind. Die Aufnahmen stammen meist von dem bis etwa 1880 in der Stadt lebenden Fotografen Friedrich Maesser.

Modelle von Wasserkraft-Maschinen

Ebenfalls im Erdgeschoß zeigen wir Funktionsmodelle von verschiedenen Fachwerkhäusern und Wassermühlen, die mit Wasserkraft angetrieben werden und die Funktionsweise dieser Mühlen erklären:

Sägemühle – Ölmühle – Papiermühle – Walkmühle

Veranstaltungen

Kunst- und Kulturverein
Galerie im Ersten Stock

6. Februar - 27. März 2022

Gudrund Petzold und W. Jo Brunner | BILDER aus den BERGEN und SKULPTUREN aus TON

Die Künstler sind am 6. Feb. und am 27. März 2022 anwesend, das Künstlergespräch findet am 6. März 2022, 11 Uhr statt. - Eintritt frei!

 

3. April 2022 bis 15. Mai 2022

Pia van Nuland

Die Leichtigkeit des Moments oder gedruckte Malerei | Linol- und Holzschnitte

Eröffnung am Sonntag, dem 3. April 2022, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

22.  Mai 2022 - 3. Juli 2022

Matthias Steier

Malerei und Grafik

Eröffnung am Sonntag, dem 22. Mai 2022, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

14. Juli - 11. September 2022

Hellmut Martensen

Malerei, Grafik, Plastik, Collagen

Eröffnung am Donnerstag, 14. Juli 2022, um 19:30 Uhr - Eintritt frei!

 

18. September - 6. November 2022

Peter Peinzger

Bilderzeit |  Malerei, Papierarbeiten, Grafik

Eröffnung am Sonntag, 18. September 2022, um 11:00 Uhr - Eintritt frei!

 

17. November 2022 - 8. Januar 2023

Jusche Fret

Grafik und Plastik

Eröffnung am Donnerstag, 17. November 2022, um 19:30 Uhr - Eintritt frei!

 

Kabarett in der Remise

Ilka Hein & Andreas Reimann | Mit Dracula auf der Titanic - Filmhits Reloaded

Samstag, 8. Oktober 2022 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Ilka Hein & Andreas Reimann
"Mit Dracula auf der Titanic" - Filmhits reloaded


Man nehme: große Songs der letzten 50 Kinojahre - und schreibe dazu quietschvergnügte, schräge oder romantische NEUE deutsche Texte - mit Ohrwurmgarantie. Dabei wird dann aus einem „Goldfinger" vielleicht ein „Blechreder“, oder „Eye oft the tiger“ verwandelt sich in einen schnurrendenden Schmusekater. Auch dass ein Dirty Dancing Schmachtfetzen der perfekte Soundtrack zum Versagen beim Workout sein kann, wird eindrucksvoll demonstriert. Und wenn bei „Lady Marmelade“ endlich die Strapsgürtel fallen, dann ist endgültig klar, dass jede Menge komische Aspekte in den „Filmhits reloaded“ stecken - jedenfalls so, wie Andreas Reimann (p) und seine ganz persönliche „Filmdiva“ Ilka Hein („am Gesang“) das machen.


Doch geht es bei „ Mit Dracula auf der Titanic“ nicht allein um einen unbekümmert frechen "Umbau“, sondern vor allem auch um eine ganz große Verbeugung vor unsterblichen Melodien und großen Gefühlen. Und wenn der einsame Vampir dann seine Braut endlich in die Arme schließt oder die Titanic am Ende doch wieder im guten alten Stil untergeht und der Herzschmerz zuschlägt, dann ist bewiesen, dass man sich der Wirkung mancher Songs eben schlicht nicht entziehen kann und dass Kino immer größer ist, als das Leben

Von „Rocky" bis "Flashdance", von "James Bond" bis "Frühstück bei Tiffanys“ und von der "Biene Maja" bis "Babylon Berlin“ IN: „Mit Dracula auf der Titanic“ - Filmhits reloaded von Ilka Hein und Andreas Reimann.

 

KVV ab sofort: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Tommy Eikhorst

DIETRICH & RAAB | Neustart im Endstadium

Samstag, 5. November 2022 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Die Rostocker Kabarettisten DIETRICH & RAAB sind mit ihrem brandneuen Programm „Neustart im  Endstadium“ wieder an der Pulsader der Zeit. Sie enthüllen, was neue Wandfarben mit Politikmarketing zu tun haben, tummeln sich in der wunderbaren Welt deutscher Bürgerinitiativen und begleiten Wasserwerfende bei ihrer Arbeit. Die beiden Schlafschafe im Wolfspelz ordnen die pandemischen Lager und präsentieren exklusive Pläne zur Anschlussverwendung von Nordstream 2. Natürlich kommt auch die Lebenshilfe nicht zu kurz: DIETRICH & RAAB haben Geheimtipps dabei, mit welchen Sachbüchern man heute die Bestsellerlisten stürmt und wie man Fakenews im Internet erfolgreich bekämpft. (Nämlich mit eigenen Fakenews.) Bissig, aktuell, rasant – ein satirischer Schlagabtausch im Endstadium.

weitere Informationen: www.dietrich-raab.de

 

KVV ab ca 4 Wochen vor der Veranstaltung: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Timo Roth

Ellen Schaller | Natürlich hat Gott Humor

Samstag, 3. Dezember 2022 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

"Natürlich hat Gott Humor" ein Kabarettabend mit Ellen Schaller

Gott muss Humor haben! Fünf Tage Knochenarbeit: Himmel, Erde, Licht, Gebirge, Flüsse, Täler, Wiesen, Eidechsen und Blattschwanzgecko…und am sechsten Tag: der Mensch. Und Gott sah, dass es gut war? Das ist Humor! Die Kabarettistin Ellen Schaller begibt sich auf die Suche nach dem verloren gegangenen Humor der Menschen. Sind wir wirklich so verdrießlich? So überfordert? So selbstoptimiert?

Hilft Hirn-Einschalten oder Hirn-Abschalten?

Hilft Achtsamkeitstraining oder eine Flasche Whisky?

Oder einfach mal eine Sache am Tag weg lassen? Früh zum Beispiel. Das Aufstehen?

Freuen sie sich auf einen Abend voller: Humor!

Weitere Information: https://ellenschaller.de/

KVV: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Stephan Böhlig
Veranstaltungen in der Remise

Gerrit Zitterbart & Klaus Pawlowski | Locker zu HÄNDELn

ENTFÄLLT LEIDER

Samstag 1. Oktober 2022 | 16 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 15:30 Uhr

Seit 2018 treten sie gemeinsam im Clavier-Salon in Göttingen auf, der Pianist Gerrit Zitterbart und der Satiriker Klaus Pawlowski. Klassische Musik, gepaart mit satirischen Texten, das gibt eine zündende Mischung. Ihr erstes Programm, „Tea for Two“, war so erfolgreich, dass sie 2019 ein „Zweiten Aufguss“ servierten. Und weil ihnen die gemeinsame Arbeit so viel Spaß machte und ihrem Publikum offenbar auch, erfanden sie ein neues Format: Klaus Pawlowski nimmt klassische Komponisten unter die satirische Lupe, und Gerrit Zitterbart präsentiert dazu die entsprechende Musik. In ihrer ersten Suite („Mozart zum Kugeln“) ging es zum Beispiel um Bachs Kinderreichtum, um Mozarts absolutes Gehör, um Brahms‘ überdimensionalen Bart. Und nun die zweite Suite, „Locker zu Händeln“. Natürlich ist in der Händel-Stadt Göttingen eine Satire über Georg Friedrich Händel Pflicht. Aber auch Liszt, Haydn, Grieg, Tschaikowsky und Ravel sind mit ihren zum Teil kuriosen Eigenheiten im Programm. Das Publikum kann sich jedenfalls auf einen „vielschichtigen“, vor allem aber sehr vergnüglichen Abend freuen.

Locker zu HÄNDELn
„Händel hatte kein Handy!“ Nach dieser Einsicht zu Beginn des Programms schalten die mehr als 50 Besucherinnen und Besucher des Konzerts ihre Mobiltelefone gern aus.

Immer wieder überraschend und sehr originell, wie sich an diesem Abend Musik und dichterische Freiheit begegnen!

Das Publikum applaudiert lange und kann sich nur schwer trennen von der familiären Atmosphäre im Clavier-Salon. Dankbar, beglückt und beschwingt tritt man schließlich hinaus in die noch belebte Göttinger Abendstimmung.
(aus einer Rezension von Bernd Homeyer)

 

KVV ab sofort: Jüttners Buchhandlung, Westernstraße 10, Wernigerode. Tel.: 03943/69110

Foto: www.klauspawlowski.de

Poetry Slam Wernigerode - Landesfinale Sachsen-Anhalt

Samstag 25. Juni 2022| 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Poetry Slam in Wernigerode! Die besten Slam Poet:innen des Landes treten in der Remise zu Wernigerode im Kampf um den Titel an.

Poetry Slam ist ein moderner dichterischer Wettstreit! Poet:innen treten dabei mit ihren Texten gegeneinander an und buhlen um die Gunst des Publikums. Normalerweise geht es dabei um Siegerschnaps oder Ehre – aber einmal im Jahr geht es um die Frage, wer Sachsen-Anhalt bei den Deutschsprachigen Meisterschaften im Herbst vertreten darf.

Dafür versammeln sich die qualifizierten Slammer und Slammerinnen in der Remise zu Wernigerode. Ansonsten erwartet das Publikum das gleiche Spektakel eines jeden Poetry Slams: wunderschöne Gedichte, scharfe Satiren, sprachgewandte Rap-Texte oder urkomische Geschichten. Alles ist möglich und alles ist willkommen.

Moderiert wird die Veranstaltung vom gebürtigen Wernigeröder Slam Poeten Aron Boks.

Es wird Tickets an der Abendkasse geben. Diese sind jedoch auch im Vorverkauf erhältlich:

www.eventbrite.de

Oder Per Telefon - oder E-Mail Reservierung: 015119400003 / aronbokspost@gmail.com

Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V.

Wolfgang Hilbig – Dichter der Nacht

Mittwoch 8. Juni 2022 | 19.30 Uhr | Remise

Eintritt 10 Euro, Einlass ab 19.00 Uhr

Dichter der Nacht
Michael Hametner (MDR) liest
Dieter Kalka begleitet

Wolfgang Hilbig wäre am 31. August 2021 achtzig Jahre alt geworden. Der aus Meuselwitz stammende Hilbig hätte in der DDR ein hoch zu rühmender Dichter sein können, stammte er als Heizer doch aus der Arbeiterklasse. Trotzdem ließ die DDR 1983 nur einen einzigen kleinen Band mit Gedichten und Prosa zu. Hilbigs Dichtung hatte sich Surrealismus und Symbolismus geöffnet, schloss sich der Moderne an und zeigte große Sympathien für Franz Kafka. Aus dem thüringischen Meuselwitz war ein Dichter der Weltliteratur gekommen.
Der Literaturkritiker und langjährige Radiosprecher Michael Hametner (MDR-Kultur) begibt sich auf die Spuren des Schriftstellers Wolfgang Hilbig, der sich eine nächtliche Welt aus Kohle und Kellerlicht erschuf, in der Traum und Wirklichkeit in sanften oder rasend-verzweifelten Bildern unaufhörlich ineinander übergehen.
Michael Hametner führt auf eine geheimnisvolle Textreise durch die Labyrinthe der Nacht. Der in Meuselwitz geborene und mit Hilbig befreundete Leipziger Liedermacher und Schriftsteller Dieter Kalka begleitet die Reise musikalisch mit Bandoneon und Gitarre und eigenen Erinnerungen an Wolfgang Hilbig.  
Hilbigs erste Versuche als Schriftsteller – seine bevorzugte Gattung war zu jener Zeit die Lyrik – blieben in der DDR ungedruckt. Ende der 1970er Jahre gab Hilbig seine Tätigkeit als Heizer auf und arbeitete nur noch als Schriftsteller. Mit der Unterstützung Franz Fühmanns wurden 1980 erstmals einige seiner Gedichte in einer DDR-Zeitschrift gedruckt. 1985 erhielt Hilbig ein bis 1990 gültiges Visum für die Bundesrepublik Deutschland. Während dieser Zeit publizierte er nicht nur weitere Erzählungen und Gedichte, sondern auch sein Romandebüt Eine Übertragung (1989), das von der Literaturkritik mehrheitlich gelobt wurde. Thema seiner Arbeiten blieb, auch über die Wende hinaus, die Doppelexistenz als Arbeiter und Schriftsteller in der DDR sowie die Suche nach Individualität.
Wir laden Sie ganz herzlich ein!

Ihr Wernigeröder Kunst-
und Kulturverein


Karten im Vorverkauf bei Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, Wernigerode Tel: 03943-69110

Historisch-literarischer Salon

 

Der historisch-literarische Salon pausiert zur Zeit

Jazzclub Wernigerode

http://www.jazzclub-wernigerode.de/

 

Jazz in der Remise

Sonntag, 20. März 2022 - Jean Philippe Bordier Quartett

Sonnabend, 11. Juni 2022 - Stefan Jürgens AUSVERKAUFT

Sonnabend, 27. August 2022 - Thomas Roth & Frank Tischer | Nyckelharpa-Journey

Sonnabend, 17. Sept. 2022 - Konzert Meike Koester

Sonnabend, 15. Okt. 2022 - Konzert Stephan-Max Wirth Experience

Sonnabend, 26. Nov. 2022 - Malte Viefs Kammer (Classical Guitar)

Sonnabend, 17. Dez. 2022 - Jan Luley feat. CLEO

Sonnabend, 28. Jan. 2023 - Joscho Stephan Quartett


Jazz im Konzerthaus Liebfrauen

Sonnabend, 28. Mai 2022 - Inga Rumpf



Jazz meets Kulinarik im Winkeller 1360

Samstag, 29.10.2022 - Izabella Effenberg

Mitglied werden | Spenden

 

Werden Sie Mitglied im Kunst- und Kulturverein und unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihren Jahresbeitrag.

Laden Sie sich hier die Satzung und den Mitgliedsantrag als pdf herunter. Sie können den ausgefüllten Antrag per Post schicken an: Kunst- und Kulturverein Wernigerode e.V., Marktstraße 1, 38855 Wernigerode oder ihn direkt bei uns in der Galerie abgeben.

Wenn Sie sich im Verein regelmäßig ehrenamtlich engagieren wollen oder ein Zuhause für Ihre künstlerischen und kulturellen Projekte suchen, melden Sie sich bitte telefonisch unter 03943/5571130 oder per mail info@kunstverein-wernigerode.de. Wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen um Ihre Ideen zu besprechen.

Vielen Dank, wir freuen uns auf Sie!

Mit einer Spende helfen Sie uns bei der Umsetzung unserer Projekte.
Der Kunstverein ist eine gemeinnützige Einrichtung. Geben Sie uns bitte Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zusenden können.

Kontoverbindung
Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V. | Harzsparkasse | IBAN DE63 8105 2000 0390 0608 79 | BIC NOLADE21HRZ

Interview bei expertentesten.de

Das Interview mit Rainer Schulze vom Verein Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V.

Lesen Sie hier das gesamte Interview bei www.expertentesten.de

Galerie 1530

Ruth Peschel und Rudolf Peschel - Aquarelle, Zeichnungen und Buchillustrationen

Ausstellung von April bis November 2022

Rudolf Peschel, geboren in Trautenau (Riesengebirge). Nach der Aussiedlung besuchte Rudolf Peschel in Stralsund die Zentral- und Oberschule. Danach arbeitete er in der Volkswerft Stralsund. Von 1952 bis 1957 studierte Peschel an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee unter anderem bei Theo Balden, Werner Klemke, Arno Mohr und Ernst Jadzewski.

1959 ließ sich der Künstler mit seiner Frau Ruth Peschel in Brieselang nieder und war hier bis 1989 als freischaffender Maler und Grafiker tätig. Er galt als ein beliebter Buch- und Kinderbuchillustrator in der DDR. 1972 un 1979 waren von ihm illustrierte Bücher in der Auswahl der Schönsten Bücher der DDR vertreten. Er zeichnete für den Eulenspiegel Verlag, schuf Pressezeichnungen und freie Grafik und Malerei.

Ruth Peschel, 1933 in Torgau geboren, absolvierte von 1949 - 1952 eine Lehre und Tätigkeit als Keramik- und Porzellanmalerin bei der Fa. Henneberg in Ilmenau. Sie studierte von 1952 bis 1957 an der Hochschule für Bildende  und Angewandte Kunst in Berlin Weißensee bei Theo Balden, Ernst Jadzewski, Arno Mohr und Werner Klemke. Seit 1957 ist sie Mitglied im Verband Bildender Künstler. Sie arbeitete danach freischaffend als Grafikerin u.a. entstanden Zeichnungen zusammen mit Rudolf Peschel für populärwissenschaftliche Bücher wie die Baustilfibel oder Das große Buch vom Bauen. Von ihr zeigen wir Landschafts- und Blumenaquarelle.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14 - 17 Uhr
Samstag 11 - 17 Uhr
Montag und Sonntag geschlossen

Inge Jastram - Grafik

ab 30. August 2022

Museum Schiefes Haus

Geöffnet seit Freitag 10. Dezember 2021

Näher betrachtet | Makrofotografie Paul Brandt

Öffnungszeiten: Di - So 11 - 17 Uhr

Eintritt Museum Schiefes Haus 2 Euro

Kloster Ilsenburg

Impressum

Galerie 1530 der Kulturstiftung Wernigerode
Vorstandsvorsitzender: Rainer Schulze
Westernstraße 10, 38855 Wernigerode
Tel. 03943 69 110
Mail: buchhandlung@juettners.de
StNr. 117 143 46 786


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