Erleben Sie das „Schiefe Haus“ in Wernigerode und testen Sie ihren Gleichgewichtssinn.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: 2,00 Euro

Historie

Das MUSEUM SCHIEFES HAUS in Wernigerode liegt direkt hinter dem mehr als 500 Jahre alten Rathaus an der Klintgasse. Auf dem Klint (kleine Anhöhe) ist die Stadt Wernigerode vor rund 1000 Jahren gegründet worden.

Das Haus wurde um 1680 als Walkmühle der Tuchmacher an der Stelle einer alten Mühle erbaut, die schon im 13. Jahrhundert urkundlich genannt wird. Das Wasserrad wurde durch einen Mühlgraben aus dem Zillierbach gespeist. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Mehl-Mühle, gegen 1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Jahrelang nutzte die Stadtverwaltung das Haus als Verwaltungssitz.


2010 bis 2012 veranlasste die Stadt Wernigerode die denkmalgerechte Sanierung und den Ausbau zum Museum. Das Haus wurde der Kulturstiftung Wernigerode zur Nutzung übergeben.

Die Kulturstiftung ist Träger des MUSEUM SCHIEFES HAUS. Sie pflegt, bewahrt und zeigt Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wernigerode. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Malerei, Grafik und Buchkunst in der Stadt Wernigerode zu fördern, Künstlernachlässe zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Künstler zu unterstützen sowie zusätzliche Attraktionen für Wernigeröder und ihre Gäste in der Innenstadt zu schaffen. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

Dauerausstellungen

Paul Renner

Der junge Paul Renner studierte Malerei in Ber­lin, München (Debschitz-Schule) und Karlsruhe. 1910 wurde er in den Deutschen Werkbund berufen. 1925 bis 1926 lehrte er an der Frank­furter Kunstschule Werbegrafik und Typografie. 1926 leitete er die Grafischen Berufsschulen in München, wo er 1927 die Direktion der Meis­terschule für Deutschlands Buchdrucker über­nahm.

 

Ende 1932 veröffentlichte ein Schweizer Verlag eine Streitschrift Renners für die Moderne, die in Deutschland bereits keinen Verleger mehr ge­funden hatte.[1] Im April 1933 wurde Renner von den Nazis verhaftet und aus seinem Amt entlas­sen. Im Mai 1933 emigrierte er in die Schweiz.

 

In den 1920er Jahren wurden einige geome­trische Schriftschnitte beliebt. Eine der bekann­testen ist die serifenlose Futura. Die Futura hat 15 Schriftschnitte, Variationen von Futura light bis Futura Display. Keine der weiteren von Renner entworfenen Schriftarten erreichte an­nähernd die Bedeutung von Futura.

Karl Bloßfeldt

In der Geschichte der Fotografie ist Karl Bloßfeldt eine einzigartige Persönlichkeit. Anders als die Arbeiten seiner berühmten Zeitgenossen entstanden seine Aufnahmen ursprünglich nicht als autonome Fotografien, sondern als Lehrmaterial an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Voraussetzung seines ungewöhnlich sensiblen fotografischen Zugriffs auf die Natur war einerseits die enge Verbindung zur natürlichen Lebenswelt seiner Heimat im Harz und andererseits seine Ausbildung als Modelleur floralen Schmucks. Sein Lehrer, Professor Moritz Meurer, nahm ihn als jungen Mann mit auf Reisen in den Mittelmeerraum, um die natürlichen Vorbilder der griechischen und römischen antiken Ornamentik zu studieren. Diese von Gottfried Semper inspirierte Rückkehr zu den Ursprüngen der Kunst, ihrer Materialien und Formen entstand in einer Zeit, als die Architektur und in ihrem Gefolge das Kunstgewerbe kurz davor standen, die mehr als 2000-jährige ornamentale Tradition zu beenden. Nicht nur in Wien agitierte Adolf Loos mit seiner Schrift „Ornament und Verbrechen“ von 1908 gegen das Ornament, sondern auch der neue Vorgesetzte Karl Blossfeldts an der Unterrichtsanstalt, Bruno Paul. Bruno Paul sah in Karl Blossfeldt und dessen Lehre an Hand floraler Vorlagen, vermittelt durch die Fotografie, ein Relikt jener Kunst, die wir heute als Historismus und Jugendstil kennen. Eine Absetzung Karl Blossfeldts gelang ihm dennoch nicht und so konnte Blossfeldt trotz aller Schikanen bis 1930 als Lehrer und später als Professor weiterarbeiten und er konnte vor allen Dingen eins: sein Lehrmaterial, die vergrößerten Aufnahmen von Pflanzenteilen, weiter ausbauen.

 

Karl Blossfeldt wurde in Schielo bei Harzgerode im Harz geboren.

 

Erfinder der Makro-Fotografie – fotografierte Pflanzen und Pflanzenteile eigentlich als Anschauungsmaterial – auch künstlerisch sehr anspruchsvoll und ästhetisch Urformen der Kunst – seit 2000 Jahren von den Ägyptern für Bauwerke benutzt.
Es ist ein besonderer Blick auf die einfachen Dinge unserer Umgebung.

Friedrich Maesser

Im Erdgeschoß zeigen wir Fotografien ab 1860 aus der Stadt Wernigerode. Die Originalfotos sind nur etwa 20 x 15 cm groß. Sie zeigen viele Gebäude und Straßen, die heute stark verändert sind. Die Aufnahmen stammen meist von dem bis etwa 1880 in der Stadt lebenden Fotografen Friedrich Maesser.

Modelle von Wasserkraft-Maschinen

Ebenfalls im Erdgeschoß zeigen wir Funktionsmodelle von verschiedenen Fachwerkhäusern und Wassermühlen, die mit Wasserkraft angetrieben werden und die Funktionsweise dieser Mühlen erklären:

Sägemühle – Ölmühle – Papiermühle – Walkmühle

Alte und Antike Puppen

Seit März 2022 zeigt das Museum Schiefes Haus alte und antike Puppen von 1880 bis 1960 aus der Sammlung Christiane Wolf.

Die erste Frage ist sicherlich, worin denn überhaupt der Unterschied zwischen "antiken" und "alten" Puppen besteht. Es hat sich eingebürgert, Puppen, die älter als 75 Jahre sind, als antik, solchen, die älter als 35 Jahre sind, als alt zu bezeichnen. Puppen waren schon im 19. Jahrhundert bei den feinen Damen der Gesellschaft sehr beliebt, die Freude daran hatten, diese zu benähen und ausgefallen zu kleiden.

Eine Puppe ist nicht nur ein schöner Gegenstand, an dem man künstlerische Gestaltung und Eigenart bewundert, sondern sie ist auch das idealtypische Abbild des Menschen, Spielgefährte und Erinnerung an die Kindheit.

Mit Originalbekleidung einer Puppe bezeichnen wir diejenige, die zur ihr gehörte oder von der ursprünglichen Besitzerin für sie genäht wurde. Puppen wurden aber auch fabrikmäßig bekleidet. In Frankreich trugen die Puppen sehr aufwendige fabrikmäßige Kleidung. In Deutschland wurden die Puppen meist unbekleidet oder nur in einem Verkaufshemdchen gekauft, um sie dann zu Hause von Mutter, Hausmädchen oder der Hausschneiderin zu benähen. Das Herstellen von Puppenkleidung gehörte zur Erziehung der Mädchen, die dadurch das Nähen spielend erlernten. So wurden ganze Generationen von Puppen ausgestattet.

Ab 1840 findet man bemalte und modellierte Puppenköpfe aus Porzellan. Auch Arme und Unterbeine wurden aus Porzellan hergestellt. Die Köpfe erhielten gemalte oder eingesetzte Glasaugen, manchmal wurden sie nach bekannten Persönlichkeiten modelliert. Unglasierte Puppenköpfe wurden aus Bisquit-Porzellan gemacht und sehr hautähnlich bemalt. Ab 1870 wurden die starren Köpfe durch "Kurbelköpfe" ersetzt, die somit in verschiedene Richtungen gedreht werden konnten. Ab 1880 gab es Schlafaugen aus Glas, Puppenstimmen und auch verschiedene Körpertypen. Ab 1909 wurden in Waltershausen sogenannte "Charakter-Puppen" mit lebensechten Gesichtszügen entwickelt. Wir weisen noch auf Stoffpuppen hin, z.B. von Käthe Kruse oder sogenannte "Lenci-Puppen" aus Filz. Auch Celluloid wurde verwendet, z.B. für sogenannte "Schildkröt-Puppen." (Lieselotte Böhm-Wiegratz)

Veranstaltungen

Kunst- und Kulturverein
Galerie im Ersten Stock

18. Februar - 7. April 2024

Simone Hennig | Lust auf Farbe

Malerei

Eröffnung am Sonntag, 18. Februar 2024, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

14. April - 2. Juni 2024

Thomas Ranft

Grafik

Eröffnung am Sonntag, 14. April 2024, 11 Uhr - Eintritt frei!

 

9. Juni 2024 bis 4. August 2024

KingKonkret

Malerei, Grafik, Objekt

Eröffnung am Sonntag, 9. Juni 2024, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

15. August 2024 - 22. September 2024

Anastasiya Nesterova

Grafik & Malerei

Eröffnung am Donnerstag, 15. August 2024, um 19.30 Uhr - Eintritt frei!

 

29. September - 10. November 2024

Kedron Barrett & Ines Diederich

Malerei, Monotypien & keramische Plastik

Eröffnung am Sonntag, 29. September 2024, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

23. November 2024 - 5. Januar 2025

Jochen Müller

Malerei, Zeichnung, Skulptur

Eröffnung am Samstag, 23. November 2024, um 16:00 Uhr - Eintritt frei!

Kabarett in der Remise

Maik Martschinkowsky | 'Das Wird man ja wohl noch differenzieren dürfen!'

6. April 2024 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Satire, Texte und Skepsis mit Maik Martschinkowsky.

Wenn ein Holzweg auch noch brennt, rennen ihn die Leute nur umso schneller entlang. Und halten das dann trotzdem für eine gute Idee. In seinem Programm »Das wird man ja wohl noch differenzieren dürfen« wirft Maik Martschinkowsky einen Blick auf die beliebtesten Strecken mit Brennpotential und sucht nach Abwegen von den Abwegen. Dazu benutzt er alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel. Also vor allem Reden, Vorlesen, Parodieren und manchmal sogar ein paar Soundeffekte.

"Tagesaktuell und durchgehend auf der Höhe seiner Zeit imponiert Maik Martschinkowsky der Jury als ein politischer Kabarettist, der klar Stellung zu den brennenden Themen unserer Zeit bezieht. Auf der Bühne zeigt er sich wandlungsfähig und beleuchtet kritisch ganz unterschiedliche Blickwinkel auf neue und altbekannte Themen." – Jury des Reinheimer Satirelöwen

„Niemand kann so gut Fragen beantworten, die man nicht gestellt hat!“ – Marc-Uwe Kling

Kartenvorverkauf ab Mitte März 2024: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

pressefoto

Timur Turga | Blinde Date

4. Mai 2024 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Seit einigen Jahren sieht Timur die Welt mit anderen Augen. Fast blind und mit Blindenstock bewaffnet, erzählt er humorvoll über seine Begegnungen im Alltag. Da wird er gerne mal von „hilfsbereiten“ Menschen in die falsche Bahn gesetzt oder landet in der falschen Toilette. Was seine Augen nicht mehr erfassen können, ersetzt seine Fantasie mit Bildern in seinem Kopf, die er auf der Bühne beschreibt und damit seine Anekdoten schmückt.

Timur packt jeden Zuschauer, wenn er auf beeindruckende und humorvolle Weise erzählt, was sich seit seiner Augenkrankheit in seinem Leben verändert hat: Eigentlich gar nichts – außer Joggen. Mit viel Ironie erzählt er über Alltägliches: Er baut seinen nervigen Wecker um, rettet die Pandabären vom Aussterben und erzählt von seinem ehemaligen Job als Kinderpfleger.

Timur Turga erzählt auf eine ganz bezaubernde Art dem Publikum seine Betrachtungsweise und öffnet damit jedem die Augen. Sympathisch und souverän erzählt er, wie es passieren kann, einen Großteil seines Augenlichts zu verlieren, nicht aber seinen Humor.

Kartenvorverkauf ab ca 4 Wochen vor der Veranstaltung: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Mike Wahrlich

Mia Pittroff | 'Wahre Schönheit kommt beim Dimmen'

8. Juni 2024 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 15 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Warum ist der Ingwer der Messias unter den Knollengewächsen? Warum ist „Do what you love and love what you do!“ der Fluch unserer Generation? Aber ein Einhorn zu werden auch keine Lösung? Wie erklärt man einem fünfjährigen Kind, dass es auf einem Park-und-Ride-Parkplatz keine Ponys gibt? Und warum sind junge Eltern auf dem Weg in den Zoo aufwendiger ausgerüstet als Reinhold Messner auf dem Weg zum Nanga Parbat? Wieso ziehen sich die Leute in Pornos immer nur aus und nie mal was Nettes an? Und während selbst Nachbars Goldfisch seinen eigenen Beauty-Kanal auf Youtube pflegt, stellt Mia Pittroff ganz lakonisch fest: Wahre Schönheit kommt beim Dimmen.

Die gebürtige Fränkin schnappt ihre treffsicheren Beobachtungen und Pointen immer da auf, wo sie sich gerade bewegt: zwischen Provinz und Großstadt, Dialekt und Hochdeutsch, zwischen Kindern und Karriere und nicht zuletzt zwischen den Jahren. Die Wahlberlinerin lässt sich nicht verorten und in keine Kabarett-oder-Comedy-Schublade stecken! Sie ist einfach da und ihre schönen, poetischen, nachdenklichen aber manchmal auch einfach hinterfotzigen Beobachtungen sollte man nicht verpassen.

Pittroff ist irgendwo Mitte-Ende Dreißig. Vordergründig nett. Hintersinnig böse. Charmant. Aber dabei immer auf den Punkt: „Ich mag Kabarett. Da ist die Bühne immer so schön aufgeräumt. Zumindest anfangs.“

Vor ihrer Kabarettkarriere war Mia Pittroff als Poetry Slamerin auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs. Mit dem VolXmusiker Musiker David Saam tourte sie als Duo Sellarie über fränkische und bayerische Bühnen, bevor sie mit „Mein Laminat, die Sabine und ich“ ihr erstes und mehrfach ausgezeichnetes Soloprogramm auf die Bühne brachte. Nach „Ganz schön viel Landschaft hier“ ist „Wahre Schönheit kommt beim Dimmen“ nun das dritte Soloprogramm. Neben ihrer Bühnentätigkeit ist Mia Pittroff als freie Autorin sowohl für les- als auch hörbare Formate tätig. Auf die Frage ihrer Eltern, warum sie als überzeugte Fränkin in Berlin lebt, hat sie bis heute keine passende Antwort gefunden, feilt aber weiter an ihrer Argumentation.

„Mia Pittroff linst mit einer hochgezogenen Augenbraue durch die Gesellschaftslupe, tänzelt vergnügt an ihre Staffelei und pinselt eine herrlich absurde, subtile bis subversive Collage. Fabelhaft!“ Bonner Generalanzeiger

Kartenvorverkauf ab ca 4 Wochen vor der Veranstaltung: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

pressefoto
Veranstaltungen in der Remise

Lesung Wolf R. Eisentraut | Zweifach war des Bauens Lust

6. März 2024 | 19:00 Uhr | Remise

Eintritt 5 Euro | Einlass ab 18:30 Uhr

Wolf G. Eisentraut hat nur wenige Projekte im Harz realisiert. Dennoch sind das Brockenhaus und die Planung für Schierke wichtige Meilensteine seiner Arbeit. Daher rührt auch seine Verbindung zu Wernigerode.

Zwei Architekturleben in einer Person: eines in der DDR und eines im vereinigten Deutschland. In lockerer zeitlicher Abfolge berichtet Wolf R. Eisentraut über seinen Umgang mit politischen und wirtschaftlichen Zwängen, über die Gewinnung geistiger Freiräume, er stellt Lust und Frust der Architektenlebens dar. Er gibt Einblicke, wie Architektur entsteht. Breiten Raum nimmt die Zusammenarbeit mit Ingenieuren und bildenden Künstlern ein. Es entsteht ein Bild von der Architekturgeschichte der DDR und der Folgezeit; an der Nordsee und auf Usedom, auf dem Brocken und in Sachsen, vor allem aber in Berlin hat er gearbeitet. Besonderes Augenmerk wird in der Lesung auf die Arbeit am Brockenhaus („…ich war beeindruckt von diesem gebauten Ungetüm…“)  und der Planung des Ortsentwicklungsplans für Schierke gelegt, für den Eisentraut zahlreiche Ideen eingebracht hat.

Die kurzweiligen Texte sind mit zahlreichen Abbildungen ausgeführter Bauten oder auch mit Arbeitsskizzen illustriert. Darin spiegelt sich die Vielseitigkeit der Bauaufgaben wider und lässt ein schaffensreiches Leben erkennen. Eisentraut arbeitete nicht nur als Architekt im volkseigenen – später im privaten Büro, er war auch Hochschullehrer, Bühnenbildner, Moderator, Publizist und sogar Maurer von Beruf.

Wir laden Sie ganz herzlich ein!

Das Buch „Zweifach war des Bauens Lust“ von Wolf R. Eisentraut ist bei der Lesung käuflich zum Preis von 40.- € zu erwerben. Lukas Verlag, Berlin 2023. Auf Wunsch auch vom Autor signiert.

Wernigeröder Gespräche

Frau Dr. Tschäpe hat den "literarisch-historischen Salon" ins Leben gerufen und viele Jahre betreut. Nun hatte Sie die Idee an Frau Barbara Bültemann übergeben, die die Reihe weiterführte, aber leider aus gesundheitlichen Gründen schon bald wieder aufhören musste. Wer Interesse hat, die Vortrags- und Lesereihe wieder aufzunehmen und in Eigenregie zu führen, kann sich gerne im Kunst- und Kulturverein melden 03943/5571130 oder info@kunstverein-wernigerode.de

Jazzclub Wernigerode

http://www.jazzclub-wernigerode.de/

 

Jazz in der Remise

Sonnabend, 25. Mai 2024 - REMEMBERED COCO SCHUMANN

Sonnabend, 21. September 2024 - MIU | Modern Retro Soul

Sonnabend, 26. Oktober 2024 - STEPHANIE LOTTERMOSER

Sonnabend, 14. Dezember 2024 - HANNAH KÖPF



Jazz im Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode

Freitag, 26. Januar 2024 - MICHAEL WOLLNY

Sonnabend, 27. Januar 2024 - CECILE VERNY QUARTETT

Sonntag, 28. Januar 2024 - MARIA BAPTIST ORCHESTRA

Sonnabend, 2. März 2024 - STEPHAN BORMANN - TRAVELER ON GUITAR

Freitag, 31. Mai 2024 - CHRISTOPHER REUTER - "MUSIK MACHT SCHLANK! (außer manche)"

Sonnabend, 23. November 2024 - VIVA VALENTE! A swingin' tribute to CATERINA VALENTE

Sonnabend, 16. November 2024 - CLASSICAL GUITAR



JAZZBRUNCH Steinerne Renne

Sonntag, 30. Juni 2024 - SAXTETT


Blues in der Turbine 19

Sonnabend, 20. April 2024 - MEMORIAL ALEXIS KORNER


Jazz meets Kulinarik im Winkeller 1360 | Hotel Gothisches Haus

Freitag, 27. September 2024 - MARKET PLACE | Latinjazz, Jazzrock, Swing

Mitglied werden | Spenden

 

Werden Sie Mitglied im Kunst- und Kulturverein und unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihren Jahresbeitrag.

Laden Sie sich hier die Satzung und den Mitgliedsantrag als pdf herunter. Sie können den ausgefüllten Antrag per Post schicken an: Kunst- und Kulturverein Wernigerode e.V., Marktstraße 1, 38855 Wernigerode oder ihn direkt bei uns in der Galerie abgeben.

Wenn Sie sich im Verein regelmäßig ehrenamtlich engagieren wollen oder ein Zuhause für Ihre künstlerischen und kulturellen Projekte suchen, melden Sie sich bitte telefonisch unter 03943/5571130 oder per mail info@kunstverein-wernigerode.de. Wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen um Ihre Ideen zu besprechen.

Vielen Dank, wir freuen uns auf Sie!

Mit einer Spende helfen Sie uns bei der Umsetzung unserer Projekte.
Der Kunstverein ist eine gemeinnützige Einrichtung. Geben Sie uns bitte Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zusenden können.

Kontoverbindung
Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V. | Harzsparkasse | IBAN DE63 8105 2000 0390 0608 79 | BIC NOLADE21HRZ

Interview bei expertentesten.de

Das Interview mit Rainer Schulze vom Verein Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V.

Lesen Sie hier das gesamte Interview bei www.expertentesten.de

Galerie 1530
Museum Schiefes Haus

Sonderausstellung des Harzmuseums | Bomben auf Wernigerode

Eröffnung am Donnerstag, 22. Februar 2024, 18 Uhr | Sie sind herzlich eingeladen!

23. Februar - 12. Mai 2024

Eine Erinnerung an Krieg und Zerstörung

Wernigerode wurde im Zweiten Weltkrieg insgesamt viermal von Bomben getroffen. Der wohl heftigste Angriff erfolgte durch B-17-Bomber der US Air Force am 22. Februar 1944. Mehr als 200 Sprengbomben fielen auf die Stadt und töteten 192 Menschen. 150 Personen wurden schwer verletzt, 112 Gebäude völlig zerstört, mehr als 500 beschädigt. Am stärksten betroffen war die Breite Straße mit den angrenzenden Bereichen, darunter auch die Burgstraße, die Johannisstraße oder die Große Schenkstraße. Aber auch im Lustgarten fielen Bomben, beschädigten die Orangerie und hinterließen eine Kraterlandschaft.

Die Fotos der Sonderausstellung, kuratiert durch Mitarbeiter des Harzmuseums, gehen auf Walter Looke (1901-1986) zurück, der als Leiter des städtischen Fremdenverkehrsamts und nach Kriegsbeginn als Leiter des Wirtschaftsamts im Dienst der Stadt Wernigerode stand. Er dokumentierte im Auftrag der Stadtverwaltung den Zustand der historischen Innenstadt, auch schon vor 1944. Weil er zum 1.5.1933 in die NSDAP eingetreten war, wurde er nach Kriegsdienst und Rückkehr nach Wernigerode nicht bei der Stadt Wernigerode weiterbeschäftigt. Looke gehört zu den wichtigsten fotografischen Dokumentaristen der Stadt und betätigte sich auch als Heimatforscher und Chronist. Sein Nachlass befindet sich heute in der Harzbücherei Wernigerode.

www.harzmuseum.de

Öffnungszeiten: Di - So 11 - 17 Uhr

Eintritt Museum Schiefes Haus 2 Euro

Kloster Ilsenburg

Impressum

Galerie 1530 der Kulturstiftung Wernigerode
Vorstandsvorsitzender: Rainer Schulze
Westernstraße 10, 38855 Wernigerode
Tel. 03943 69 110
Mail: buchhandlung@juettners.de
StNr. 117 143 46 786


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