Erleben Sie das „Schiefe Haus“ in Wernigerode und testen Sie ihren Gleichgewichtssinn.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: 1,00 Euro

Historie

Das MUSEUM SCHIEFES HAUS in Wernigerode liegt direkt hinter dem mehr als 500 Jahre alten Rathaus an der Klintgasse. Auf dem Klint (kleine Anhöhe) ist die Stadt Wernigerode vor rund 1000 Jahren gegründet worden.

Das Haus wurde um 1680 als Walkmühle der Tuchmacher an der Stelle einer alten Mühle erbaut, die schon im 13. Jahrhundert urkundlich genannt wird. Das Wasserrad wurde durch einen Mühlgraben aus dem Zillierbach gespeist. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Mehl-Mühle, gegen 1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Jahrelang nutzte die Stadtverwaltung das Haus als Verwaltungssitz.


2010 bis 2012 veranlasste die Stadt Wernigerode die denkmalgerechte Sanierung und den Ausbau zum Museum. Das Haus wurde der Kulturstiftung Wernigerode zur Nutzung übergeben.

Die Kulturstiftung ist Träger des MUSEUM SCHIEFES HAUS. Sie pflegt, bewahrt und zeigt Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wernigerode. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Malerei, Grafik und Buchkunst in der Stadt Wernigerode zu fördern, Künstlernachlässe zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Künstler zu unterstützen sowie zusätzliche Attraktionen für Wernigeröder und ihre Gäste in der Innenstadt zu schaffen. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

Dauerausstellungen

Paul Renner

Der junge Paul Renner studierte Malerei in Ber­lin, München (Debschitz-Schule) und Karlsruhe. 1910 wurde er in den Deutschen Werkbund berufen. 1925 bis 1926 lehrte er an der Frank­furter Kunstschule Werbegrafik und Typografie. 1926 leitete er die Grafischen Berufsschulen in München, wo er 1927 die Direktion der Meis­terschule für Deutschlands Buchdrucker über­nahm.

 

Ende 1932 veröffentlichte ein Schweizer Verlag eine Streitschrift Renners für die Moderne, die in Deutschland bereits keinen Verleger mehr ge­funden hatte.[1] Im April 1933 wurde Renner von den Nazis verhaftet und aus seinem Amt entlas­sen. Im Mai 1933 emigrierte er in die Schweiz.

 

In den 1920er Jahren wurden einige geome­trische Schriftschnitte beliebt. Eine der bekann­testen ist die serifenlose Futura. Die Futura hat 15 Schriftschnitte, Variationen von Futura light bis Futura Display. Keine der weiteren von Renner entworfenen Schriftarten erreichte an­nähernd die Bedeutung von Futura.

Karl Bloßfeldt

In der Geschichte der Fotografie ist Karl Bloßfeldt eine einzigartige Persönlichkeit. Anders als die Arbeiten seiner berühmten Zeitgenossen entstanden seine Aufnahmen ursprünglich nicht als autonome Fotografien, sondern als Lehrmaterial an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Voraussetzung seines ungewöhnlich sensiblen fotografischen Zugriffs auf die Natur war einerseits die enge Verbindung zur natürlichen Lebenswelt seiner Heimat im Harz und andererseits seine Ausbildung als Modelleur floralen Schmucks. Sein Lehrer, Professor Moritz Meurer, nahm ihn als jungen Mann mit auf Reisen in den Mittelmeerraum, um die natürlichen Vorbilder der griechischen und römischen antiken Ornamentik zu studieren. Diese von Gottfried Semper inspirierte Rückkehr zu den Ursprüngen der Kunst, ihrer Materialien und Formen entstand in einer Zeit, als die Architektur und in ihrem Gefolge das Kunstgewerbe kurz davor standen, die mehr als 2000-jährige ornamentale Tradition zu beenden. Nicht nur in Wien agitierte Adolf Loos mit seiner Schrift „Ornament und Verbrechen“ von 1908 gegen das Ornament, sondern auch der neue Vorgesetzte Karl Blossfeldts an der Unterrichtsanstalt, Bruno Paul. Bruno Paul sah in Karl Blossfeldt und dessen Lehre an Hand floraler Vorlagen, vermittelt durch die Fotografie, ein Relikt jener Kunst, die wir heute als Historismus und Jugendstil kennen. Eine Absetzung Karl Blossfeldts gelang ihm dennoch nicht und so konnte Blossfeldt trotz aller Schikanen bis 1930 als Lehrer und später als Professor weiterarbeiten und er konnte vor allen Dingen eins: sein Lehrmaterial, die vergrößerten Aufnahmen von Pflanzenteilen, weiter ausbauen.

 

Karl Blossfeldt wurde in Schielo bei Harzgerode im Harz geboren.

 

Erfinder der Makro-Fotografie – fotografierte Pflanzen und Pflanzenteile eigentlich als Anschauungsmaterial – auch künstlerisch sehr anspruchsvoll und ästhetisch Urformen der Kunst – seit 2000 Jahren von den Ägyptern für Bauwerke benutzt.
Es ist ein besonderer Blick auf die einfachen Dinge unserer Umgebung.

Friedrich Maesser

Im Erdgeschoß zeigen wir Fotografien ab 1860 aus der Stadt Wernigerode. Die Originalfotos sind nur etwa 20 x 15 cm groß. Sie zeigen viele Gebäude und Straßen, die heute stark verändert sind. Die Aufnahmen stammen meist von dem bis etwa 1880 in der Stadt lebenden Fotografen Friedrich Maesser.

Modelle von Wasserkraft-Maschinen

Ebenfalls im Erdgeschoß zeigen wir Funktionsmodelle von verschiedenen Fachwerkhäusern und Wassermühlen, die mit Wasserkraft angetrieben werden und die Funktionsweise dieser Mühlen erklären:

Sägemühle – Ölmühle – Papiermühle – Walkmühle

Veranstaltungen

Galerie 1530

2016: Harzansichten 1780 bis 1813

Die Kulturstiftung Wernigerode und Herr Dr. Peter Bode, ein Hamburger Privatsammler, haben sich zu einer besonderen Ausstellung zusammengetan. Mehr als einhundert sehr seltene, zumeist großformatige Harzansichten, die in den Jahren zwischen 1780 und 1830 entstanden sind, werden hier gezeigt – in solch einer Fülle wohl zum ersten Mal. Diese bedeutende Sammlung hat Herr Dr. Bode in über 50 Jahren kontinuierlich und kenntnisreich bei Kunsthändlern und auf Auktionen zusammengetragen. Die vorherrschenden Techniken dieser Ansichten sind Umrißradierung, Aquatinta-Radierung und ab etwa 1820 die Lithografie.

Die Ausstellung bietet Ihnen eine Leistungsschau einer nur etwa 50 Jahre umfassenden Periode, die geprägt ist durch die Entwicklung der genannten Vervielfältigungstechniken.

Kunstgeschichtlich bewegen wir uns in der Übergangszeit vom Spätrokkoko zum Klassizismus, der „Goethezeit“. Aber es ist auch die Zeit französischer Fremdherrschaft, der Armut unter Napoleon und schwieriger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse.

Zur Ausstellung erschien ein reich bebilderter Begleitband mit Texten von Dr. Peter Bode, Dr. Uwe Lagatz und Claudia Grahmann, herausgegeben von Rainer Schulze.
Verlag Jüttners Buchhandlung Wernigerode. Preis 24.50 €

Der Band enthält Ansichten aller ausgestellten Bilder in Farbe, genaue Angaben zu Malern, Stechern, Radierern, Verlegern, Texte zu den Zeitumständen, Angaben aus historischen Reiseführern der abgebildeten Orte. Ferner werden Erläuterungen zu den verwendeten Reproduktionstechniken und den Merkmalen der unterschiedlichen Kolorierung gegeben. Die Publikation ist Nachschlagewerk, Bibliografie, Quellenangabe und attraktiver Bildband zugleich und damit eine Fundgrube für Sammler und Liebhaber historischer Harzansichten. Sie füllt eine Lücke in Darstellung und Dokumentation dieser Vedutenmalerei.

Kunst- und Kulturverein
Galerie im ersten Stock

05.02.2017 - 19.03.2017, 11 Uhr
Stephan Klaube (Wernigerode) Malerei und Zeichnungen, Skulpturen
Eröffnung am Sonntag, dem 5. Februar um 11 Uhr - Eintritt frei!


02.04.2017 - 14.05.2017, 11 Uhr
Prof. Eberhard Högerle (Braunschweig) Papierschnitte
Eröffnung am Sonntag, dem 2. April 2017 um 11 Uhr - Eintritt frei!


28.05.2017 - 09.07.2017, 11 Uhr
Henrique Lemes (Bremen) Farbholzschnitte
Eröffnung am Sonntag, dem 28. Mai 2017, um 11 Uhr - Eintritt frei!


23.07.2017 - 03.09.2017, 11 Uhr
Lutz Friedel, Berlin
Malerei
Eröffnung am Sonntag, dem 23. Juli 2017 um 11 Uhr - Eintritt frei!


07.09.2017 - 01.10.2017, 19.30 Uhr
Sonderausstellung im Ersten Stock
Bettina Feutres-Mrosowski, Paris
Malerei und Filzarbeiten
Eröffnung am 7. September um 19.30 Uhr - Eintritt frei!


17.09.2017 - 29.10.2017, 11 Uhr
Anja Brachmann (Teterow)
Malerei und Zeichnung
Eröffnung am Sonntag, dem 17. September um 11 Uhr - Eintritt frei!


12.11.2017 - 30.12.2017, 11 Uhr
Anna Vonnemann Berlin
Malerei
Eröffnung am Sonntag, dem 12. November um 11 Uhr - Eintritt frei!

Kabarett in der Remise

14.01.2017, 19.30 Uhr
Lennart Schilgen
Engelszungenbrecher

Einmal den Kopf schief gelegt, schon sieht die Welt ganz anders aus - Lennart Schilgen findet Blickwinkel, aus denen das vermeintlich Feststehende auf einmal wackelig erscheint. Und bringt es dann in seinen Liedern zum Kippen: Vom Tragischen ins Komische, vom Schönen ins Schräge. Oder auch mal umgekehrt. Mit Wortwitz und Ironie singt er über innere und äußere Schweinehunde, Black-Metal-Bands, die Liebe und alle anderen, die sich nicht wehren können. Die gute Nachricht ist: meistens will man sich gar nicht wehren. Mit verwegenen Reimen und Zeilensprüngen dreht er sich selbst das Wort im Munde um, wird vom Draufgänger zum Dran-Vor-bei-Schleicher oder vom halben Hemd zum Hooligan. Dazu spielt er abwechselnd Klavier und Gitarre, versiert und vielseitig, mal zart, mal rabiat - vorgetragen mit grundsolider Heiterkeit und bisweilen bedenklichem Mienenspiel. Was dabei herauskommt: subtiler Wahnsinn zum Wohlfühlen. Oder: Geschichten, wie sie das Leben gerne geschrieben hätte.


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04.02.2017, 19.30 Uhr
Weltkritik
Höhenflüge in Bodennähe

Ich brauche ein Haus, in das mein neuer Flatscreen passt! Wie kann ich bei meinen Lebenspartner die Romantik optimieren? Darf ich mich auch ohne Wellness erholen? Fragen Sie nicht mich, wie es mir geht, fragen Sie meine Gesundheits-App! Das Ensemble Weltkritik versucht sich in Selbstoptimierung. Und geht dabei baden. Zumindest der Zuschauer hat dabei seinen Spaß. Bettina Prokert und Maxim Hofmann touren seit 2006 durch die Republik. Sie wurden mit acht Kabarettpreisen bedacht, und die Presse schreibt: „Kurzweilig, scharfzüngig, tiefsinnig … lachtränentreibend.“


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03.03.2017, 19.30 Uhr
Barbara Kuster
Viva Walküre

Was du heute kannst entkorken, das verschiebe nicht auf morgen! Ganz Kuster, öffnet und entkorkt sie nicht nur Weinflaschen, sondern öffnet auch die freie Sicht auf so manchen Schwachsinn unserer Zeit. Freudig beschäftigt sie sich mit dem deutschen Volkshohlkörper und seiner mitunter infantilen geistigen Schwundstufe. Doch immer bleibt die Kernfrage: Wie kann ich die Welt und meinen Mann bewegen? Sie ist Widder - Aszendent Terrier! Ab jetzt ist sie eine freie Radikale und ganz bei sich selbst. Da muss man nicht mehr die Finger in jede Wunde der Gesellschaft legen, wie es die Kabarettistengewerkschaft fordert. Nein das macht sie nicht, denn ihre Finger sind lackiert. Ja sie ist eine Frau und will trotz Stärke auch der Schwäche frönen. Davon erzählt sie von Politik bis privat und davon singt sie in Marlene bis Rammstein Manier - eben Kuster pur! Von der Presse gefeiert als „Grande Dame des politischen Kabaretts“, „Preußische Rockröhre“, „Energiegeladene Gesangs- und Tanzmaschine – Messerscharfe Parodien“, „Musik-Kabarett der Spitzenklasse“ …


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08.04.2017, 19.30 Uhr
Andreas Spider Krenzke
Spider reloaded - Diesmal alles genau so...

Geschichten mit Text. Witz mit Humor. Und ein Programm mit Ende. Kultautor und Kabarettist Andreas „Spider“ Krenzke seziert seine Umwelt mit messerscharfem Blick, seine Geschichten sind facettenreich, voller hintergründigen Humors. Man wundert sich über seine originellen Ideen und lacht über treffende Milieuschilderungen und skurrile Charaktere. Er denkt liebgewordene Klischees und Plattitüden konsequent zu Ende. Komisch, dass die Zuhörer auch bei seinem aktuellen Soloprogramm „Spider Reloaded - Diesmal alles genau so“ oft lachen, denn in seinen Texten geht es um Wissenschaft, Philosophie und Politik. Jedenfalls ist das Publikum hinterher schlauer. Oder sagen wir, es weiß Dinge, die es vorher noch nicht wusste. Stundenlang könnte man ihm zuhören: Andreas „Spider“ Krenzke ersinnt wunderbar skurrile Welten in Schräglage, kluge Gedanken, vorgetragen mit lockerer Berliner Lässigkeit, vollendet verfremdet serviert.


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06.05.2017, 19.30 Uhr
Paul Weigl
Degenerationskonflikt

Um Paul Weigl einmal zu hören, muss man nicht im selben Raum mit ihm sein. Aber man sollte. Denn der Wahlberliner, der durch seine bayerischen Wurzeln am eigenen Leibe in der Hauptstadt erfahren musste, wie sich Ausländerfeindlichkeit anfühlen kann, schwadroniert mit seiner Mimik und Gestik genauso wie mit seiner facettenreichen Stimme und Sprache gegen alles, was sich in seinem Soloprogramm „DeGenerationskonflikt“ im selben S-Bahn-Abteil tummelt. Dabei erläutert er so geist- wie gestenreich, warum die Deutschen in einem erneuten Weltkrieg garantiert als erste sterben werden, warum Peter Jackson der mieseste Regisseur aller Zeiten ist und warum Vegetarier die größten Massenmörder auf Erden sind.


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10.06.2017, 19.30 Uhr
Thomas Nicolai,
Urst

Saukomisch, sexy, sächsisch - kurz: Thomas Nicolai. Wer den quirligen blonden Entertainer live erlebt hat, weiß, warum man ihn auch den Mann der 1000 Stimmen nennt. Das Berliner Chamäleon ... pardon, der Berliner Comedian mit der sächsischen Seele verblüfft und verzaubert sein Publikum immer wieder mit atemberaubender Vielseitigkeit. Mit seinem aktuellen Programm URST ist Thomas Nicolai jetzt wieder auf den Bühnen der Republik unterwegs - Zwerch- und Trommelfellstimulation garantiert. Ganz in dieser Tradition ist auch die neue Show URST ein witzig-spritziger Mix aus Comedy- und Music-Acts - URST-abwechslungsreich, URST-vielschichtig, URST-komisch. Und international.


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Historisch-literarischer Salon

16.01.2017, 19.30 Uhr
REMISE
Kehrt zur Natur zurück - die Geschichte des „Jungborn“ im Harz mit Axel Jordan, Stapelburg


13.02.2017, 19.30 Uhr
Mein Werk ist mit dem Blut des Herzens geschrieben...
Vortrag über Leonhard Frank mit Christel Schumann


13.03.2017, 19.30 Uhr
Halberstadt und Wernigerode. Die Freundschaft zwischen Gleim und dem gräflichen Bibliothekar Benzler mit Dr. Ute Pott, Halberstadt


10.04.2017, 19.30 Uhr
Friedrich Wilhelm Sporleder - ein verdienstvoller Wernigeröder Botaniker mit Dr. Egon Högel


15.05.2017, 19.30 Uhr
REMISE
Die Geschichte der Wartburg - ein Film von Werner Kohlert, Dresden

Jazzclub Wernigerode

21.01.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

TWAIN
The 10-String-Orchestra

Tom Götze - Kontrabass
Stephan Bormann - Gitarren

Tom Götze und Stephan Bormann sind zwei Weggefährten, die sich seit vielen Jahren kennen und deren Wege sich immer wieder musikalisch kreuzen. Eine vom Publikum begeistert aufgenommene kammermusikalische Premiere des Duos bildete den Auslöser für eine intensivere Zusammenarbeit der beiden Saitenenthusiasten. Tom und Stephan spielen mit großer Intensität, Leidenschaft und Dynamik, sodass wunderbare eigenständige Klangwelten entstehen. Sie erschaffen mit Bass und Gitarre einzigartige Stimmungen mit der Energie und dem Facettenreichtum einer kompletten Band. Ihre Musik ist eine fesselnde Mischung aus Konzertmusik, Pop und Nordic Jazz. Bekannten Pop Songs geben die beiden Musiker einen neuen unerwarteten Charakter - eigene Kompositionen klingen, als wäre man ihnen schon vor langer Zeit begegnet. Beide beherrschen die ganze Palette von wunderschönen Melodien á la „beyond the missouri sky“ bis zum virtuosen Saitenzauber. Tom Götze und Stephan Bormann treffen sich in der Mitte ihrer musikalischen Welten. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang.


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25.02.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

BACH REFLECTIONS

Daniel Schmhal -
Trompete, Flügelhorn
Matthias Zeller -
6String E-Violin
Mathies Nicolaus - Hammond

Hinter dem neuen Programm „Bach Reflections“ verbirgt sich eine atemberaubende Mischung aus den Kompositionen J.S.Bachh‘s mit ihrer Tiefe und der Leichtigkeit des Jazz.
Die beiden Ausnahmemusiker Daniel Schmahl (Trompete) und Matthias Zeller (Violine), eroberten die Bühnen als auch die Herzen Ihrer musikbegeisterten Fans in ganz Europa mit ihrem Spiel, dass ebenso mutig wie kontrolliert, expressiv und geschmeidig ist. Als gefragte Solisten Ihrer Generation gastierten Sie unter anderem in der der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus zu Leipzig als auch auf den bedeutenden Bachfestivals in Leipzig und Köthen. Daniel Schmahl und Matthias Zeller zelebrieren die Kunst, Werke von J.S.Bach im jazzig-modernen Klang-gewand neu aufleuchten zu lassen. Unterstützt werden sie dabei von Mathis Nicolaus an der Hammond-Orgel.
Schillernd stehen Ihre einzigartigen Arrangements für ein intensives Musikerlebnis im Stile von David Garrett und Till Brönner. Spannungsvolle Grooves, schwebende „Air‘s“ verbunden mit expressiver Virtuosität und effektvollen Klangflächen ergeben ein unvergessliches Konzerterlebnis.
Kreiert wird eine Musik zwischen den Welten, die Spannungsbögen aufbaut und neue Erlebnissphären öffnet.


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04.03.2017, 20.00 Uhr
Musikkabarett

Christoph Reuter
mit „neuem“
Soloprogramm


„Alle sind musikalisch (außer manche)“

Eigentlich wird bei Konzerten nicht gesprochen. Christoph Reuter bricht das Schweigen und teilt nicht nur seine liebsten Klavierstücke, Eigenkompositionen und Jazzimprovisationen mit dem Publikum, sondern auch seine Gedanken. Was kann Musik was keine andere Droge schafft? Warum hat sich Debussy viel mit Vögeln beschäftigt? Weil er Franzose war? Seit 2008 ist Christoph Reuter mit Dr. Eckart von Hirschhausen als Pianist auf Tour und entwickelte sich vom stillen Begleiter zum gewitzten Dialogpartner. Erleben Sie die unterhaltsamste und kürzeste Doppelstunde Musik Ihres Lebens! Sie werden gerne nachsitzen, denn in seinem Programm „Alle sind musikalisch! (außer manche)“ zeigt er auch Ihnen, dass Sie viel musikalischer sind als Sie denken. Garantiert! RBB Kulturradio: „…Mit Leidenschaft präsentiert der Pianist Christoph Reuter sein erstes Kabarett-Soloprogramm „Alle sind musikalisch (außer manche)“….Beethovens Pathétique spielt er im Original, verjazzt und schließlich als Popsong, wobei es einen Klaviergriff gibt, mit dem allein man einen ganzen Popsong am Klavier begleiten kann (die „C-Kralle“). Reuter improvisiert mit Leidenschaft. Er lässt sich aus dem Publikum von einer Zuschauerin fünf Ziffern ihrer Handynummer geben, und nach einem einfachen Zuordnungsprinzip improvisiert darüber einen neuen Klingelton…“
Christoph Reuter verspricht eine vergnügliche und spannende Doppelstunde rund um das Thema Musik. Er wird seine Starbucks-Methode zum Komponieren von Hits vorstellen und die Frage beantworten, wo Ohrwürmer sich aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Er wird von der Macht der Musik erzählen und definitiv Musik machen. Sie werden feststellen, dass Sie sehr viel musikalischer sind als Sie denken. Garantiert!


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18.03.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Aula
des Gerhart-Hauptmann-
Gymnasiums

Cécile Verny-Quartet

Cécile Verny - Gesang
Bernd Heitzler - Bass
Andreas Erchinger - Piano
Lars Binder - Schlagzeug

präsentiert von: STADTWERKE WERNIGERODE

Nachdem die Band 2013 ihr achtes vielbeachtetes und von einer stilistischen Weiterentwicklung geprägtes Studioalbum „Fear & Faith“ vorgelegt hat, präsentiert das deutsch-französische Quartet nun im 25. Jahr seines Bestehens mit „Memory Lane“ auf einer live-CD/DVD und natürlich auch live auf der Bühne eine Mischung aus jüngeren und älteren Kompositionen aus dem Fundus dieser besonderen Band mit ihrer Ausnahmesängerin Cécile Verny. Auf der Reise entlang der „Memory Lane“ zeigt sich das CVQ extrem abwechslungsreich ohne - wie auch in der gesamten Entwicklung der letzten 25 Jahre - dabei seine musikalische Identität zu verlieren. Im Gegenteil: Genau durch diese nicht beliebige Vielfalt definiert sich die Band. Der Weg führt von bluesigem Swing, bis hin zur hymnischen (Soul)Ballade mit weitem dramaturgischem Atem und zum reizenden Bossa. Cecile Verny kostet dabei ihr ganzes vokales und musikalisches Spektrum aus und zeigt welche fantastische Stimmendramaturgie sie zaubern kann. Sie und die Band bewegen sich dabei archaisch bluesig, lässig groovend, rockig schiebend, erdig stampfend genauso wie rhythmisch raffiniert, melodisch kokett, melancholisch delikat und auch gebetsmässig inbrünstig bis gospelig.... und das alles immer mit großartiger Musikalität, grosser Spielfreude, tiefem Soul und improvisatorischem Erfindungsreichtum.


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15.04.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

Rolf Zielke Trio

Rolf Zielke - Piano
Stephan Abel - Saxophon
Mustafa Boztüy - Percussion

Die rasante, virtuose Performance aber auch die uneingeschränkte Spielfreude der Musiker vermittelt ein erfrischendes und ausgelassenes Hörerlebnis: Das Piano und die türkische Darbouka entwickeln atemberaubende Grooves, die fernab rhythmischer Jazzklischees kraftvoll und mitreißend aufhorchen lassen. Darüber erklingt Stephan Abels souliges Saxophon - oder aber die lyrische Bass-Klarinette: Ein einzigartiger, atmosphärischer Bandsound entsteht! Das Repertoire besteht vor allem aus Kompositionen des Pianisten Rolf Zielke, es stehen aber auch zeitgenössische Jazzkompositionen von Musikern wie Richie Beirach, Randy Weston oder Carla Bley und Arrangements von traditioneller orientalischer Musik auf dem Programm. Stephan Abel, Mustafa Boztüy und Rolf Zielke kennen sich seit über 25 Jahren, was auf ihre gemeinsame Zeit in Hannover zurückzuführt. Sie spielten in dieser Zeit in stilistisch sehr unterschiedlichen Formationen zusammen. Jedes einzelne dieser Projekte war bei renommierten internationalen Konzertveranstal-tungen zu Gast und entwickelte eigenes Profil.
Sie waren Sideman namhafter zeitgenössischer Künstler, u.a.:
Charlie Mariano, Thomas Quasthoff, Roger Cicero, Sezan Aksen …


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27.05.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Musikscheune
(Feldstr. 19)

Stephanie Neigel Quartett

Stephanie Neigel - Gesang
Volker Engelberth - Piano
Alex Merzkirch - Bass
Thomas Sauerborn - Schlagzeug

präsentiert von der Allianz Kulturstiftung
und der Generalvertretung Ralf Voß

Diese Stimme ist ein Geschenk. Und zwar ein beeindruckendes Gesamtpaket, das ohne Mainstream-Verpackung daherkommt und in keine Schublade passt. Denn genau das ist es, was die sympathische Sängerin Stephanie Neigel antreibt: Ihren Zuhšrern Musik zu schenken, die sich fernab von inhaltsleeren Pop-Plattitüden bewegt. Neigel will mit eigenen, handgemachten und authentischen Songs das Publikum begeistern und dabei vor allem eines: verdammt ehrlich sein. Mainstream kann man in Stephanie Neigels Stimme lange suchen. Ihre Klangfarbe ist das Gegenteil gekannter Singer-Songwriter-Stimmen der Gegenwart und überraschend vielfältig: expressiv ohne zu brüllen, erdig ohne schwarz zu sein, warm ohne weinerlich zu werden, stark ohne Nuancen einzubüssen. Und auch wenn ihre Texte manchmal von Traurigkeit erzählen, bewahrt sich die junge Künstlerin auf der Bühne immer eine gute Portion Selbstironie. Sie singt, scattet, lacht und tanzt ihr Publikum in Begeisterung und macht es bei jedem Konzert zum Teil ihres Arrangements. Denn die junge Sängerin hat einen klaren Anspruch an einen gelungenen Auftritt:
„Es geht mir am Ende immer darum, dass alle einen berührenden, erfrischenden Abend hatten und inspiriert nach Hause gehen.“
Wenn Stephanie Neigel Songs schreibt, finden Jazz, Soul und Blues unter ihren Fingern zu einer ganz eigenen Mischung.


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23.07.2017, 11.00 Uhr
Jazzbrunch -
Wasserkraftwerk Steinerne Renne

STADTWERKE WERNIGERODE
präsentiert:

Premier Swingtett

Ulli Hoffmeier – Gitarre
Brad Bose – Gitarre, Banjo, Gesang
Vladimir Miller – Klarinette, Akkordeon, Gesang
Edouard Pennes – Kontrabass, Gesang

An diesem Sonntag geht es wieder rund an der Steinernen Renne:
Mit guter Musik, leckerem Essen und einer tollen Stimmung verspricht der Jazzbrunch an diesem Ort wieder ein ganz besonderes Highlight zu werden. Dieses Mal spielt das Premier-Swingtett um den Gitarristen des Max Raabe Palast-Orchester Uli Hoffmeier. Mit dem JAZZBRUNCH auf dem Aussengelände des historischen Wasserkraftwerkes haben die Stadtwerke eine Möglichkeit geschaffen, Musik mit kulinarischem Vergnügen, lockerer Atmosphäre und Technik zum Anfassen zu verbinden. Denn wer möchte, kann unter anderem auch die historische Turbinenhalle des Kraftwerkes besuchen. Hier wird anschaulich erklärt, wie man seit über einhundert Jahren Strom aus der Kraft des Wassers gewinnt.
Die Stadtwerke sind langjähriger Kulturpartner des Jazzclubs und bieten Ihnen die Möglichkeit mit dem Jazzbrunch in einer traumhaften Umgebung einen wunderbaren Tag zu verbringen.

Das Wasserkraftwerk befindet sich im Ortsteil Hassserode an der Steinernen Renne 74.

Einlass: 10.30 Uhr

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09.09.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

Christina Lux feat.

Oliver George

Christina Lux -
Gesang u. Gitarre
Oliver George - Percussion

Seit Beginn der 90iger ist Christina Lux mit ihren Songs unterwegs. Lux singt mit dieser großen, vielfarbigen und sinnlichen Stimme, die ebenso schmettern, wie zart schmirgeln kann und packt ihre kraftvolle und innige Poesie in berührende Songs. Minimalistisch instrumentierte Geschichten, mit leuchtender Bühnenpräsenz erzählt, machen Lux seit 20 Jahren zu einer der bezauberndsten Songpoetinnen in diesem Land. Ihr aktuelles Album „Playground“ war 2012 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Unzählige Konzerte hat sie gespielt und dabei beseelte Menschen hinterlassen. Charismatisch, innig und eigen ist die Musik von Christina Lux. Ohne Brüche mischt sie die englische und die deutsche Sprache, macht ihre Gitarre zu einer ganzen Band und erzählt wunderbare, kleine philosophische Geschichten zwischen den Songs. Glitzerpop ist nicht ihre Sache. Lux strahlt anders. Ihre Musik hat eine berührende Intensität, ist minimalitisch und direkt. Worte und Musik, rütteln an gewohnten Wegen und eingeschlafenen Träumen. Ihre Stimme ist groß, kann erzählen, sanft schmeicheln und unbändig ausbrechen aus dem Gewohnten. Eine Perle im Meer der Songschreiber.


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07.10.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

Josho Stephan Trio

Joscho Stephan -
Sologitarre
Günter Stephan - Rhythmusgitarre
Volker Kamp - Kontrabass

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen
herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.
Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.


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28.10.2017, 18.00 Uhr
Jazz & Schokolade zur
ChocolART
im Winkeller
1360 im Travel Charme
Hotel Gothisches Haus
(Marktplatz 2)

Jazz-Menü und Konzert mit Ansgar Specht & Smartgroove

Toshie Seo - Keyboard
Axel Senge - Saxophon
Reinhard Glowazke - Bass
Udo Schräder - Schlagzeug
Ansgar Specht - Gitarre

Eine geschmackvolle Liason: Jazz ist verführerisch und kann, wie Schokolade, süchtig machen – genau wie das durch hochwertige Schokoladen ergänzte Menü unseres Küchenchefs, begleitet von feinsten Jazz-Klängen.
im Winkeller 1360


Menüservice:
18.00 – 20.00 Uhr
3-Gänge-Schokoladenmenü
inkl. Aperitif
schokoladige Überraschung

Jazzkonzert:
20.00 - ca. 22.00 Uhr
Preis pro Person 59,00 €

Ansgar Specht & Smart Groove:
Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Funk, Blues, Soul und Pop, analog zur Entwicklung des Gitarrenstils von Ansgar Specht, der in den letzten Jahren vermehrt Elemente dieser Musikformen einbezogen hat - auch in Rückbesinnung auf seine musikalischen Wurzeln. Und der Jazz schaut immer wieder gerne um die Ecke. Freuen darf man sich auf eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt der durchaus tanzbaren Musik, angeführt von Gitarre und Saxofon.


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11.11.2017, 20.00 Uhr
Classical Guitar

Malte Vief - Gitarre
Wolfgang Stute - Gitarre

Malte Vief:
„HeavyClassic“ – konzertante Musik, die rockt! Der Gitarrist Malte Vief ist sowohl Musiker als auch Komponist. Aus klassisch-konzertanten und rockigen Elementen sowie folkloristischen Anklängen hat der Künstler mit den Jahren einen ganz persönlichen Stil kreiert, den er selbst als „HeavyClassic“ bezeichnet. Seine musikalischen Wurzeln liegen unverkennbar im Bereich einer klassischen konzertanten Ausbildung, doch lässt sich Viefs Musik nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen.
Mit „HeavyClassic“ und „Antigo“ wurde Vief vom Magazin Gitarre und Bass bereits zweimal als Newcomer des Monats ausgezeichnet.

Wolfgang Stute:
Selbst komponierte Titel waren für Wolfgang Stute der Ausgangspunkt seines Konzertlebens. Heute bietet der in Hannover lebende Musiker dem Publikum eine bunte, spannende und interessante Mischung bewegender Musik mit Elementen aus Latin, Flamenco und Jazz und übersetzen die Atmosphäre in musikalischen Genuss: VielSaitige, weltoffene, akustische Musik. Zum Träumen und vor Spannung berstend. Spielfreudig und virtuos vorgetragen. Einzigartig!
Er überzeugt nicht nur durch technische Perfektion und souveräne Musikalität, sondern auch durch ihre ungebrochene Spielfreude.


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18.11.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Aula
des Gerhart-Hauptmann-
Gymnasiums

Y O U N E E

Piano solo

Die von den begeisterten Medien als Star-Pianistin bezeichnete Komponistin und Singer-Songwriterin, beweist auch 2016 mit ihrem zweiten Album ‚MY PIANO’ eindrucksvoll, dass sie zu den Innovativsten gehört! Waren für ihr Bestseller-Charts stürmendes deutsches Debut-Album ‚Jugendstil’ noch Mozart, Beethoven, Rachmaninoff und andere ‚Klassiker’ für sie Inspiration, so zündet YOUNEE auf ihrem neuen Album mit atemberaubender Fingerfertigkeit und elf Eigenkompositionen ein brillantes Feuerwerk zwischen Furioso und Pianissimo, nimmt den Hörer mit auf eine hochemotionale Reise in eine neue Welt der Klaviermusik. Bis zum letzten Ton passiert alles intuitiv, spontan, unerwartet, ohne in kitschige Gefilde oder in eine Virtuosität um der Virtuosität willen abzugleiten. Für Younee ist die Musik eine grenzenlose Spielfläche, um ihre musikalischen Fantasien auszuleben. Dieses Territorium hat weder geografische noch stilistische oder genrebedingte Grenzen. Anything goes – alles ist möglich. Younee ist immer für Überraschungen gut – heute, morgen und übermorgen. YOUNEE gehört zu den wenigen Klassik-Pianistinnen, die genreübergreifend ebenso auf Jazz-, Pop- und Rockbühnen zuhause ist. Nordwestradio Dr. Wolfgang Rumpf (Musikredakteur bei Nordwestradio Kultursender Radio Bremen): „...Younee‘s CD My Piano, ist ein Keith Jarrett up-date in der Klassik...“


www.jazzclub-wernigerode.de

09.12.2017, 20.00 Uhr
Jazz in der Remise

N I N I W E

Lena Sundermeyer –
Gesang
Caroline Krohn – Gesang
Winnie Brückner – Gesang
Hanne Schellmann – Gesang

Niniwe präsentiert sich hauptsächlich mit eigenen Stücken, die - vorwiegend von Winnie Brückner komponiert - oftmals sehr dicht gesetzt sind und eine ganz eigene Klangästhetik aufweisen. Ihre Musik möchte man am ehesten dem Jazz zuordnen, ist dieser doch ein Synonym für Neuartiges, für Verschmelzung und Neudefinierung verschiedenster Musikstile. So finden sich auch Anleihen aus der klassischen Musik, sowie aus dem Pop - und Worldmusic-Bereich wieder. Bereichert wird das Repertoire durch Bearbeitungen von Stücken aus Jazz und Klassik. Improvisation spielt ebenso eine Rolle wie das Ausloten von Sound und Groove allein mit den Möglichkeiten der Stimme. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 beschreitet Niniwe ganz eigene Wege in der Vokalmusik. Konzertreisen führten das A Cappella Ensemble nicht nur durch ganz Deutschland, sondern auch nach Taiwan, Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Ungarn, Dänemark, Finnland, Österreich und in die Schweiz.

„Vier Frauenstimmen, sonst nichts. Und doch viel mehr. Sie zelebrieren Modern Jazz a cappella in allen Facetten.“
Birgit Hendrich, Leipziger Volkszeitung


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Museum Schiefes Haus

Blick und Wirklichkeit - Fotografie von Martin Grischke (Liechtenstein)

Martin Grischke wurde 1959 in Göttingen geboren, hat in Clausthal-Zellerfeld Chemie studiert und anschließend in Hamburg promoviert. Nach 10 Jahren Forschung bei der Fraunhofer Gesellschaft lebt er seit 1998 in Liechtenstein und ist dort in der angewandten Forschung tätig.

 

Sein Beruf führt ihn immer wieder nach Asien, was sich auch in seiner zweiten Ausstellung (die erste fand gerade in Hamburg statt!) wiederspiegelt. Martin Grischke geht mit offenen Augen durch die Welt, immer bereit, ein Motiv, eine Situation, eine Geschichte, die er sieht und erlebt, mit der Kamera festzuhalten. Darum sind Straßenbilder ebenso häufig anzutreffen, wie scheinbar alltägliche Details, die erst durch seinen Blick plötzlich zu einem Eigenleben zu erwachen scheinen. Dabei kann die Anregung, auf den Auslöser zu drücken,  aus einer Situation, einem unscheinbaren Detail, aber auch nur aus einem Farbenspiel kommen; manche Bilder können direkt als gemalte Fotografie bezeichnet werden. Er bearbeitet seine Bilder am Computer; gelegentlich wird auf Farbe beinahe ganz verzichtet und nur wenige Farbpunkte machen dann den besonderen Reiz des Bildes aus. Grischke ist kein studierter Fotograf, er hat sich jedoch ein großes theoretisches Wissen über die Techniken der Fotografie angeeignet und so verwundert es nicht, daß manche Fotos aus fünf verschiedenen Belichtungen zusammengesetzt, die technischen Möglichkeiten ausgereizt werden, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen oder das Objekt angemessen darzustellen. Es geht ihm auch um Farbtreue, manchmal sind viele Versuche nötig, um das Bild, die Farbe, die Helligkeit so zu erreichen, wie er sie gesehen hat und wie er sie dem Betrachter zeigen will.

 

www.museum-schiefes-haus.de

Kloster Ilsenburg
Januar 2017

Sonntag, 22. Januar 2017, 16 Uhr
Gartensaal
Gesprächskonzert
Die Nyckel-Harpa - ein schwedisches „Nationalinstrument“
gespielt und vorgestellt von Pär Engstrand


Dienstag, 31. Januar 2017, 19 Uhr
Gartensaal
„Gespräche am Kamin“
Ewiges Eis und kaltes Meer: Antarktische Impressionen
mit Dr. Wolf-Dieter Hermichen

Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017, 19 Uhr
Gartensaal
„Gespräche am Kamin“
Glasmalerei als architektonische Kunst - Ein Dialog
mit Günther Groß

März 2017

Freitag, 03. März 2017, 19.30 Uhr
Kapitelsaal
Konzert mit Stephan Bormann (Gitarre)


Sonnabend, 11. März 2017, 19 Uhr
Refektorium
„God brass you“
Konzert mit Schnaftl Ufftschik


Sonntag, 19. März 2017, 16 Uhr
Kapitelsaal
Konzert mit dem Jugend-Jazzorchester


Sonntag, 26. März 2107, 16 Uhr
Kapitelsaal
„Prinzess Ilse“
Puppenspiel mit dem Theater Silberborn (Bad Harzburg)


Dienstag, 28. März 2017, 19 Uhr
Gartensaal
„Gespräche am Kamin“
„Curiöse Frauenzimmer, Mannsweiber und Großstadt-Grazien“ - Frauen im Harztourismus
mit Dr. Uwe Lagatz

April 2017

Sonnabend, 1. April 2017, 19.03 Uhr
Refektorium
„Alles nur geklaut ...“
Vocal-Comedy mit den Spinnesängern


Sonntag, 23. April 2107, 16 Uhr
Kapitelsaal
Kammerkonzert
mit Lyuta Kubayashi (Klarinette) und Kuniok Kubayashi (Klavier)


Dienstag, 25. April 2017, 19 Uhr
Gartensaal
„Gespräche am Kamin“
Marokko und die magische Fünf
mit Klaus Henneberg

Mai 2017

Sonntag, 7. Mai 2017, 11 Uhr
Kirche
Chorkonzert mit den Vocalensemblen der ehemaligen Absolventen des Landesmusikgymnasiums Wernigerode


Freitag, 19. Mai 2017, 19.30 Uhr
Kapitelsaal
Konzert mit Friedemann Wuttke (Gitarre)


Dienstag, 30. Mai 2017, 19 Uhr
Zanthierraum
Vortrag: Precision Farming - Die Zukunft nachhaltiger Landwirtschaft
mit Klaus Münchhoff

Juni 2017

Sonntag, 18. Juni 2017, 16 Uhr
Kapitelsaal
Kammerkonzert
mit Juri Siebenrock (Harfe und Gitarre)


Donnerstag, 22. Juni 2017
Schloss-Café
Whisky Dinner
(Anmeldung erforderlich)


Freitag, 23. Juni bis Sonntag, 25. Juni 2017
Whisky Messe
Schottische Spezialitäten, Tasting, Live-Musik und vieles mehr

Juli 2017

Sonnabend, 15. Juli und Sonntag, 16. Juli 2017
Kunsthandwerkermarkt


Sonntag, 23. Juli 2017, 17 Uhr
Kirche
MDR Musiksommer - Konzert mit dem Vocalensemble Sjaella

ab 15 Uhr Führung durch die Kirche für Konzertbesucher

Dezember 2017

16. Dezember und 17. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt

Impressum

Galerie 1530 der Kulturstiftung Wernigerode
Vorstandsvorsitzender: Rainer Schulze
Westernstraße 10, 38855 Wernigerode
Tel. 03943 69 110
Mail: buchhandlung@juettners.de
StNr. 117 143 46 786


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