AUSSTELLUNGEN 

 

HANSJÖRG HÖRSELJAU
VERNISSAGE 30. NOVEMBER, 19:00

AUSSTELLUNG
17.10.2014 BIS 01.05.2015

ÖFFNUNGSZEITEN
DIENSTAG BIS SONNTAG, 11:00 BIS 17:00 UHR
EINTRITT 1 €

Ausstellung zur zeitgenössischen Fotografie:


    • 17.10.13 – 16.03.14
    • ANNE SCHWALBE
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
  • Anne Schwalbe
Blindschleiche und Riesenblatt:
“Die Serie “Blindschleiche und Riesenblatt” von Anne Schwalbe ist eine Ode an die Langsamkeit – eine Ode an die Natur, an das Licht und an die Leere. Anne Schwalbe fotografiert ihre Umgebung intuitiv, ohne fertige Konzepte. Zusammengefasst in einem Buch oder in einer Ausstellung werden die Bilder zu Gedichtzeilen. Anne Schwalbe visualisiert Stille und ist somit eine willkommene Gegenstimme zu der täglichen visuellen Bilderflut. Ein Rhythmus aus Farben und Formen wird kreiert, der Kontemplation und Frieden hervorruft. Jedes ihrer Bilder hat eine eigene Stärke und erzählt eine eigene Geschichte im Kopf des Betrachters.”
Foam Museum für Fotografie Amsterdam 


Wiese:
Poetisch, rau, minimalistisch. “Die Bilder enthalten eine enorme Intensität obwohl sie jeglicher offensichtlicher Erzählung entbehren. Auch die Präsentation des Buches als eine Sammlung loser Blätter ist perfekt für das Thema. “Wiese” ist ein absolutes Kleinod.”
The Photographers’ Gallery London

www.anneschwalbe.de
www.f56.net


 
Ständige Ausstellungen:


    • ALPHABET DER PFLANZEN: KARL BLOSSFELDTS SACHLICHE FOTOGRAFIE
In der Geschichte der Fotografie ist Karl Bloßfeldt eine einzigartige Persönlichkeit. Anders als die Arbeiten seiner berühmten Zeitgenossen entstanden seine Aufnahmen ursprünglich nicht als autonome Fotografien, sondern als Lehrmaterial an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Voraussetzung seines ungewöhnltich sensiblen fotografischen Zugriffs auf die Natur war einerseits die enge Verbindung zur natürlichen Lebenswelt seiner Heimat im Harz und andererseits seine Ausbildung als Modelleur floralen Schmucks. Sein Lehrer, Professor Moritz Meurer, nahm ihn als jungen Mann mit auf Reisen in den Mittelmeerraum, um die natürlichen Vorbilder der griechischen und römischen antiken Ornamentik zu studieren. Diese von Gottfried Semper inspirierte Rückkehr zu den Ursprüngen der Kunst, ihrer Materialien und Formen entstand in einer Zeit, als die Architektur und in ihrem Gefolge das Kunstgewerbe kurz davor standen, die mehr als 2000-jährige ornamentale Tradition zu beenden. Nicht nur in Wien agitierte Adolf Loos mit seiner Schrift „Ornament und Verbrechen“ von 1908 gegen das Ornament, sondern auch der neue Vorgesetzte Karl Blossfeldts an der Unterrichtsanstalt, Bruno Paul. Bruno Paul sah in Karl Blossfeldt und dessen Lehre an Hand floraler Vorlagen, vermittelt durch die Fotografie, ein Relikt jener Kunst, die wir heute als Historismus und Jugendstil kennen. Eine Absetzung Karl Blossfeldts gelang ihm dennoch nicht und so konnte Blossfeldt trotz aller Schikanen bis 1930 als Lehrer und später als Professor weiterarbeiten und er konnte vor allen Dingen eins: sein Lehrmaterial, die vergrößerten Aufnahmen von Pflanzenteilen, weiter ausbauen.

 


    • FUTURA: PAUL RENNERS ZEITLOS KONSTRUIERTER SCHRIFTTYP
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  • Paul Renner
  • Paul Renner
  • Paul Renner
  • Paul Renner
  • Paul Renner
  • Paul Renner

 


    • MODELLE VON WASSERKRAFT-MASCHINEN: WALKMÜHLE – SÄGEMÜHLE – PAPIERMÜHLE
  • Modelle von Wasserkraft-Maschinen
  • Modelle von Wasserkraft-Maschinen
  • Modelle von Wasserkraft-Maschinen

 


    • WERNIGERODE UM 1860: FOTOS VON FRIEDRICH MAESSER
  • Friedrich Maesser
  • Friedrich Maesser
  • Friedrich Maesser
  • Friedrich Maesser
  • Friedrich Maesser
  • Friedrich Maesser

Kommende Ausstellungen:
Vergangene Ausstellungen:


    • 09.03.13 – 10.10.13
    • JOHANNES HEINKE: THROUGH THE KHIMAR
  • Johannes Heinke
  • Johannes Heinke
  • Johannes Heinke
  • Johannes Heinke
  • Johannes Heinke
Wie fühlt es sich an eine Stadt mit durchsichtigem schwarzem Stoff vor den Augen, zu erleben? Was nehme ich noch von meiner Umgebung war, beziehungsweise wie verändert sich die Wahrnehmung? Bei meinem Aufenthalt in Damaskus/Syrien im Frühling 2011, übte die Beobachtung von Frauen, welche vollständig mit einem so genannten “Khimar” verschleiert waren und selbst die Augen vom schwarzen Stoff verhüllt sind, eine starke Faszination auf mich aus. Die Thematik der Verschleierung, die einen immerwährenden Diskurs in unserer Gesellschaft darstellt, wurde in dieser Fotoserie allerdings nicht nur abgebildet, sie versteht sich vielmehr als Experiment diese Erfahrung zu interpretieren, indem der gleiche Stoff über das Auge des Fotografen – das Objektiv – gelegt und durch den Stoff hindurch fotografiert wurde. Neben der Tatsache, nicht alles in vollem Umfang sehen zu können, war der Aspekt, des “Selbst nicht gesehen werdens”, somit auch das Verstecken der eignenen Identität dieser Frauen ein weiterer Auslöser diese Serie zu fotografieren. Im Umkehrschluss wurde für die Umsetzung der Fotografien dieser Aspekt metaphorisch aufgegriffen, zumal die Umstände in Damaskus es für einen Fotografen nicht immer erlauben, sich mit einer größeren Kamera frei bewegen zu können – mit einer verschleierten, fast nicht sichtbaren allerdings schon. So wird das Medium Fotografie auf mehrfache Weise mitreflektiert: Als abbildendes Medium einer eingeschränkten Sichtweise, einer Ich-Perspektive und als abbildendes Medium des Nicht-Sehens oder des Nicht-Sichtbaren. Die Serie enstand im Rahmen eines Workshops der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Arab International University in Damaskus im März 2011.

www.johannesheinke.de


 


    • 09.03.13 – 10.10.13
    • HENRIETTE KRIESE: ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST
  • Henriette Kriese
  • Henriette Kriese
  • Henriette Kriese
  • Henriette Kriese
  • Henriette Kriese
In dem Heim »Haus Lebensfreude« wohnen circa 50 Kinder und Jugendliche, die ein Leben mit unterschiedlich stark ausgeprägten Behinderungen führen. Am Stadtrand von Erfurt, umringt von Neubaublocks, führen diese Kinder und Jugendlichen ein Leben in ihrer ganz eigenen Welt, abseits der Gesellschaft. Dieses Heim und seine Bewohner besuchte Henriette Kriese über einen Zeitraum von einem halben Jahr und hielt ihre Eindrücke fotografisch fest. Um einen Einblick davon zu bekommen, wie die Bewohner ihre Welt wahrnehmen, gab sie einigen von ihnen Einwegkameras und bat sie, die Menschen und Dinge zu fotografieren, die eine besondere Rolle für sie spielen. Entstanden sind weder wohlkomponierte noch gut belichtete Fotos. Relevant ist, dass ein Eindruck der Gedanken und Bilder von den Kindern, die ihre eigene Welt nicht gut mit Worten ausdrücken können, und somit eine persönliche Annäherung entsteht.

www.henriettekriese.de


 


    • 09.03.13 – 10.10.13
    • NINA RÖDER: ON BEING DIVINE
  • Nina Röder
  • Nina Röder
  • Nina Röder
  • Nina Röder
  • Nina Röder
Sphinx: „Bin ich die erste, Gott des Todes, der du das Kleid ausziehen musst?… Anubis! Mein treuer Hund! Hör zu: Da unsere Gestalten nichts sind als Masken, musst du mir deinen Schakalskopf geben.“Jean Cocteau „La machine infernale“ 1934In Cocteaus surrealistischer Adaption des Ödipus-Mythos, ist nicht nur die Hauptfigur von einem vermeintlich vorherbestimmten Schicksal betroffen: Die Sphinx ist müde geworden und hinterfragt nicht nur ihre göttliche Aufgabe die Menschen von Theben zu töten, sondern auch die Absurdität ihrer Masquerade als totbringende Macht. In Cocteaus Drama definiert sich also eine absurde Dialektik, in der selbst die Götter ihrem eigenen Schicksal ausweglos und ohnmächtig gegenüber stehen. Nina Röder thematisiert in dieser Serie, wie schon in ihren früheren Arbeiten, das philosophische Konzept der Determination und vorallem die Frage nach (genetischer) Vorbestimmung, Schicksal und dem Freiem Willen. In dieser Arbeit greift sie auf Tierpräparationsrohformen zurück um die göttliche Masquerade zu illustrieren und zugleich als Metapher auf ihre süddeutsche Herkunft.

www.ninaroeder.de


 


    • 09.03.13 – 10.10.13
    • NORA STRÖBEL: LOVE IS JUST A PLACE
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
In der gehobenen Mittelklassegegend Almagro in Buenos Aires ist das Leben stiller als in anderen Teilen der Metropole. Auf nächtlichen Streifzügen durch die ruhigen Straßen trifft man nur vereinzelt auf andere Schlaflose, die ihren Hund ausführen oder ein letztes Bier am Kiosk kaufen. Wider Erwarten findet man hier „Albergue Transitorios“, Stundenhotels, die im Volksmund auch „Telos“ genannt werden. Orte, an die Paare gehen, um alleine zu sein und die, über die ganze Stadt von Buenos Aires verteilt sind. Verunsichert und gleichzeitig an-
gezogen kann man seinen Blick nur schwer von den leuchtenden Fassaden abwenden und erahnen, was hinter den verspiegelten Fenstern passiert.
Liebe ist nur ein Ort und hat in Almagro 24 Stunden geöffnet.

www.norastroebel.de


 


    • 04.08.12 – 28.02.13
    • TOBIAS KRUSE: INTO THE SUN / THE PARTING
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
  • Tobias Kruse
Morgens um sieben Uhr geht es los in Berlin. Es ist nass und kalt, als wir die Stadt in einem roten Bus gen Süden verlassen. Die Reise führt uns durch deutsche Vorstädte, in denen wir kleine Grüppchen hungriger und durstiger Jugendlicher mit kleinen Augen und großen Kopfhörern einsammeln. Nach zwanzigstündiger Fahrt erreichen wir am frühen Morgen Nordspanien. Eine Woche in Lloret de Mar, einem ehemaligen Fischerdorf, das auf Billigtourismus getrimmt wurde und inzwischen fast nur noch aus Discotheken und Hotelbunkern besteht. Eine Woche inmitten Tausender enthemmter Teenager aus ganz Europa, sie alle unterwegs auf der Suche nach dem nächsten Drink, dem Strand, einem Platz an der Sonne, nach der nächsten Party, auf der sie Einlass finden. Auf der Suche nach Rausch und vor allem nach der Liebe, oder wenigstens dem ersten Sex, und beseelt von einer Sehnsucht nach Welt, die sie noch nicht verstehen. Die meisten werden sie hier nicht finden. Und kommen dennoch im nächsten Jahr wieder.BIOGRAFIE Tobias Kruse (*1979) lebt in Berlin. Studium an der Ostkreuzschule in Berlin 2005–2007, Abschluss bei Prof. Ute Mahler. Meisterschüler bei Prof. Arno Fischer 2008-2009. Kruse arbeitet für verschiedene Printmagazine: Neon, Dummy, die Zeit, Zeit Magazin, die tageszeitung (taz) etc. PDF zum Download: > Zur Sonne, zur Freiheit!
Auszug aus DUMMY Magazin, Ausgabe 28, 2010 Text: Fabian Dietrich Fotos: Tobias Kruse


 


    • 24.03.12 – 28.02.13
    • OLAF HAENSCH: NACHTZÜGE
  • Olaf Haensch
  • Olaf Haensch
  • Olaf Haensch
  • Olaf Haensch
  • Olaf Haensch

 


    • 24.03.12 – 03.08.12
    • JONAS LUDWIG WALTER: NOW/HERE
  • Jonas Ludwig Walter
  • Jonas Ludwig Walter
  • Jonas Ludwig Walter
  • Jonas Ludwig Walter
  • Jonas Ludwig Walter
  • Jonas Ludwig Walter
„Testhaus“ steht an der fensterlosen Fassade des Einfamilienhauses zwischen riesigen Betonruinen. Darin leben eine handvoll Männer, die ein Atomkraftwerk abreißen: Mit einer Gesamtleistung von 4000 Megawatt sollte es das größte deutsche Kernkraftwerk werden – ein gigantische Prestigeprojekt, das nie fertig gestellt wurde. Im Frühjahr 1991 wurde der Bau eingestellt, die drei existierenden Kühltürme 1994 und 1999 gesprengt. Später wollte eine Immobilenfirma in den alten Hallen serienmäßig Fertighäuser produzieren. Die Firma ist pleite und ein einzelnes Musterhaus steht, unwirklich anmutend, in der skurrilen Kulisse zwischen den alten Reaktorgebäuden. Die Männer, die hier leben fahren nur an manchen Wochenenden nach hause. Tag für Tag ab morgens um sieben, Stück für Stück mit einem Siebentonnenmeißel arbeiten sie sich in die meterdicken Betonwände der Ruinen. Wie Goldsucher durchkämmen sie die Trümmer nach Stahl, den sie verkaufen. Seit Jahren, immer weiter, unermüdlich. Sie haben sich eingerichtet – jetzt hier nirgendwo. Gestrandete Helden. Biografien wie aus einem Film.„Wenn ich gehe, steht hier nichts mehr“, sagt Hermann stolz. An einem Ort gescheiterter Ideen haben diese Cowboys ihre eigenen, ganz privaten Träume, die irgendwo anders spielen. BIOGRAFIE Jonas Ludwig Walter (*1984). Studium an der Ostkreuzschule in Berlin 2007–2010, Abschluss bei Prof. Ute Mahler. Neben einem Arbeitstipendium in Shenyang, China und einem einmonatigen Aufenthalt in Mumbai, Indien erhielt er 2008 den Deutschen Jugendfotopreis. Die Serie now|here wurde mit dem Hansel-Mieth-Preis 2012 ausgezeichnet und ist nun erstmals in Sachsen-Anhalt zu sehen. Jonas Ludwig Walters Arbeiten wurden u.a. im Deutschen Historischen Museum, Willy-Brandt-Haus, Atelier C/O Berlin, Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, auf der Photokina in KölnKöln, sowie in Warschau, Mumbai und Shenyang ausgestellt. PDF zum Download: > Das muss alles weg!
Auszug aus Chrismon Magazin 09, 2011 Text: Nils Husmann Fotos: Jonas Ludwig Walter